Cologna: Volksläufe für die Wade

Dario Cologna startet am Sonntag erstmals seit 2010 wieder am Engadin Skimarathon. Die Probleme mit der Wade zwingen den Münstertaler zu Volksläufen als Ersatzprogramm zum Weltcup.

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Bildlegende: Olympia ist im Hinterkopf Dario Cologna. EQ Images

Was auf den Laien verwirrend wirkt, macht für Cologna viel Sinn. Auf den Wasalauf in Schweden über 90 km folgen für ihn am Sonntag die 42 km von Maloja nach S-chanf. Die an der Tour de Ski erlittene Wadenverletzung zwang Cologna dazu, das Restprogramm einer verkorksten Saison umzustellen.

Art der Belastung entscheidend, Dauer sekundär

Cologna erklärt: «Das Skaten und Durchstossen wie beim Wasalauf ist eigentlich kein Problem. Aber ob die Wade bei einem 50er in der klassischen Technik halten würde, ist schwierig zu sagen.» Die Frage sei nicht, wieviel man laufe, sondern wie.

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TV-Hinweis

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Über den 48. Engadin Skimarathon berichten wir am Sonntag, 13. März ab 18:15 Uhr im «sportapanorama» auf SRF zwei.

Einzelne Weltcuprennen wären für Cologna durchaus drin gelegen. Doch die Kanada-Tour mit 8 Etappen zwang den 30-Jährigen zum Umdenken. «Die Belastung wäre zu gross gewesen», sagt Cologna.

Der 3-fache Olympiasieger denkt langfristig. Er werde Monate dafür brauchen, um die linke Wade zu stärken. Ziel ist, dass er nächste Saison keine Beschwerden mehr hat.

In der Audiogalerie hören Sie, was Cologna zu folgenden Themen sagt:

  • Seine Ambitionen am Engadiner nach den Siegen 2007 und 2010
  • Seine Ziele für nächste Saison
  • Seine Gedanken an Olympia 2018

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 6.3.2016, 18:15 Uhr