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Langlauf Golberg holt Sprint-Sieg – Schweizer mit Schlappe

Der Norweger Paal Golberg hat sich beim Sprint in freier Technik von Lillehammer den Sieg gesichert. Die Schweizer mussten in Norwegen eine herbe Enttäuschung hinnehmen.

Legende: Video Sprint in freier Technik in Lillehammer abspielen. Laufzeit 02:27 Minuten.
Aus sportaktuell vom 05.12.2014.

Paal Golberg setzte sich im Finallauf vor dem Russen Alexej Petjuchow und seinem Landsmann Finn Haagen Krogh durch. Die Norweger zementierten damit beim Heimrennen in Lillehammer erneut ihren Favoriten-Status, nachdem sie bereits im ersten Sprint in Kuusamo (Fi) einen Vierfachsieg hatten feiern können.

Cologna bleibt früh hängen

Dario Cologna verpasste es als 44. der Qualifikation, in die Finalläufe einzuziehen. Bereits vor einer Woche in Kuusamo war der Bündner als 45. nicht in der Entscheidung dabei. «Meine Form ist sicher noch nicht da, wo sie sein sollte», ist sich der dreifache Olympiasieger bewusst. «Im Sprint ist es da sicher noch ein bisschen schwieriger für mich.» Die grossen Ziele des 28-jährigen Münstertalers in dieser Saison folgen aber erst nach dem Jahreswechsel mit der Tour de Ski und der WM in Falun. «Ich brauche einfach noch etwas Zeit», meinte Cologna im Hinblick auf diese zwei Höhepunkte.

Mit Colognas Bruder Gianluca (32.), Jovian Hediger (42.), Roman Furger (57.), Jöri Kindschi (65.), Curdin Perl (81.), Roman Schaad (84.) und Toni Livers (103.) schieden in Lillehammer auch die restlichen Schweizer allesamt in der Qualifikation aus.

Legende: Video Sprint-Final der Frauen abspielen. Laufzeit 03:03 Minuten.
Aus sportlive vom 05.12.2014.

Björgen triumphiert erneut

Beim Sprint der Frauen setzte sich die norwegische Dominatorin Marit Björgen vor ihren Landsfrauen Celine Brun-Lie und Heidi Weng durch. Björgen hatte bereits die erste Sprint-Konkurrenz in Kuusamo gewonnen.

Die beiden Schweizerinnen am Start, Laurien van der Graaff (44.) und Seraina Boner (50.), verpassten die K.o.-Phase.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.12.14 13:25 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Reto,walser, Hermikon
    Der Lehmann muss ja auch noch was verdienen!
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Wie man sieht, zahlt es sich jetzt schon aus, dass man die Erfolgstrainerin Guri Hetland kalt gestellt hat («Ich kam dem Verband ein bisschen entgegen, aber halt nicht komplett. Swiss-Ski wollte sich gar nicht bewegen.»). Danke einmal mehr, Urs Lehmann.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Es scheint, als ob Lehmann und Co nach den Alpinen nun auch die Nordischen "gebodigt" haben. Nach dem Abgang von Rufener ging es nur noch abwärts mit den Schweizer Alpinen, Hetland wollte Swiss Ski auch nicht behalten und siehe da bisher war die Saison unbrauchbar. Es geht bei Swiss Ski nur noch um billige Lösungen, der Verband will überall Geld sparen und diese Politik mag für das eigene Kässeli gut sein, für den Sport aber verhängnisvoll.
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    1. Antwort von Joel, Thurgau
      Gut gebrüllt, Löwe. Mit zwei Läufern in den Top10 und drei in den Top20 heute ist das aber einer der besten Saisonstarts seit langem. Dario's Saisonhöhepunkte sind noch weit weg und Langlauf eine zu anstrengende Sportart, als dass man eine Saison von A bis Z dominieren könnte. Zudem hängt auch viel von Witterung, Piste und Material ab. Von den Topläufern war bisher nur Sundby wirklich besser als Cologna. Also einfach mal den Ball flach halten...
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