Von Siebenthal glänzt in Davos – auch Cologna stark

Nathalie von Siebenthal hat in Davos über 15 km mit dem 6. Rang das beste Resultat ihrer Karriere erreicht. Auch Dario Cologna lieferte über 30 km eine überzeugende Leistung ab. Die Siege gingen jeweils an Norwegen.

Nathalie von Siebenthal fällt zu Boden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nach der starken Leistung die grosse Erschöpfung Nathalie von Siebenthal. Keystone

Natalie von Siebenthal ist beim Heimrennen in Davos ein Exploit und gleichzeitig das beste Resultat ihrer Karriere gelungen. Die Berner Oberländerin legte im 15-km-Rennen in freier Technik los wie die Feuerwehr.

«  Das Resultat stimmt mich sehr zuversichtlich. »

Nathalie von Siebenthal

Nach 5 km belegte sie Zwischenrang 5, nach 10 km gar den 4. Rang. Am Schluss reichte es Von Siebenthal zu Rang 6. So gut klassiert war die Bernerin zuvor noch nie.

Von Siebenthal: «Spürte keine Aufregung»

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Eigentlich «nicht in Rennlaune»

«Heute Morgen war ich nicht in Rennlaune, ein richtiger 'Nicht-Wettkampf-Tag'. Dafür verspürte ich keine Aufregung. Ich habe mir vorgenommen, nicht zu schnell ins Rennen zu gehen, was mir gelungen ist. Das Resultat heute stimmt mich sehr zuversichtlich für die weitere Saison», meinte die 23-Jährige nach dem Rennen hochzufrieden.

Norwegerin siegt vor Norwegerin

Im rein norwegischen Duell an der Spitze setzte sich Ingvild Flugstad Östberg, die ihren ersten Saisonsieg feierte, durch. Über 15 km in der freien Technik distanzierte sie die Gesamtweltcup-Führende Heidi Weng (+ 7,9 Sekunden) sowie die Finnin Krista Pärmäkoski (+16, 7 Sekunden).

Cologna in den Top 10

Im 30-km-Rennen der Männer vermochte Dario Cologna zu überzeugen. Der Schweizer Teamleader zeigte einen kontrollierten Wettkampf und war während dem gesamten Rennen um den 10. Rang klassiert, den er auch zum Schluss belegte.

Cologna: «Es war eine solide Leistung»

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Rang 10 deckte erneut auf, dass der Münstertaler in der freien Technik derzeit wesentlich mehr drauf hat als im klassischen Stil. Schon vor Wochenfrist in Lillehammer hatte der 30-Jährige mit Rang 7 über 10 km Skating überzeugt, eher er in der Verfolgung im Diagonalschritt wieder durchgereicht wurde.

Norweger siegt vor Norweger

Der Tagessieg in Davos ging an den Weltcup-Leader Martin Johnsrud Sundby, der seinen Landsmann Anders Glöersen, einen ehemaligen Sprinter, um 13 Sekunden in Schach hielt. Dritter wurde der Finne Matti Heikkinen. Sundby hatte bereits 2013 und 2015, als letztmals in Davos ein Dreissiger in der freien Technik im Programm gestanden hatte, gesiegt. Der Vorsprung auf Cologna betrug 1:21 Minuten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.12.2016, 11:30 Uhr