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Leichtathletik-WM Grosse Enttäuschung für Nicole Büchler

Für Stabhochspringerin Nicole Büchler endet der WM-Final in London früh: Die Seeländerin scheiterte bereits an der Höhe von 4,55 m. Gold ging an Topfavoritin Ekaterini Stefanidi.

Legende: Video Zweimal durchgelaufen, einmal gerissen: Büchler draussen abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.
Aus sportlive vom 06.08.2017.
  • Nicole Büchler scheitert schon an 4,55 m und wird damit Elfte
  • Ihre Saisonbestleistung von 4,73 m hätte für WM-Bronze gereicht
  • WM-Gold geht an die Favoritin Ekaterini Stefanidi

Der Stabhochsprungfinal hatte kaum begonnen, als er für Nicole Büchler auch schon wieder vorbei war. Nachdem die Seeländerin ihre Anfangshöhe von 4,45 m noch im ersten Versuch gemeistert hatte, lief sie bei 4,55 m zweimal durch. Im 3. und letzten Anlauf riss sie.

Kaum kam ich rein, ging gar nichts mehr.
Autor: Nicole Büchler

Für die Olympia-Sechste war ihr erster Final an einer Freiluft-WM damit nach vier Anläufen schon vorbei, während die spätere Siegerin Ekaterini Stefanidi noch nicht mal in den Wettkampf eingegriffen hatte.

Legende: Video Büchler: «Wusste gar nicht was machen» abspielen. Laufzeit 01:56 Minuten.
Aus sportlive vom 06.08.2017.

Weit unter den Möglichkeiten

Mit ihrer Leistung im Final wird Büchler, die diese Saison immer wieder mit kleinen Verletzungen zu kämpfen gehabt hatte, wohl noch eine Weile hadern. Die 33-Jährige war mit einer Saisonbesthöhe von 4,73 m und guten Erinnerungen nach London gereist – diese Höhe hatte sie beim Diamond-League-Meeting an gleicher Stätte im Juli realisiert.

Davon war sie an der WM weit entfernt. «Ich fühlte mich sehr schlecht. Kaum kam ich rein, ging gar nichts mehr. Schon das Einspringen lief gar nicht», sagte Büchler, die in der Qualifikation am Freitag mit Fieber antreten musste. «Ich habe mich vielleicht nicht gut erholt. Es ist mega schade», so die Seeländerin.

Gold an überlegene Stefanidi

Bei der Entscheidung um den WM-Titel lief Stefanidi zu Hochform auf. Mit übersprungenen 4,91 m schaffte die griechische Olympiasiegerin eine neue persönliche Besthöhe und zugleich Jahresweltbestleistung. Sandi Morris aus den USA holte Silber (4,75 m).

Bronze gab es gleich zweimal: Robeilys Peinado (Ven) und Yarisley Silva (Kuba). Beide Athletinnen knackten bei derselben Anzahl Fehlversuchen 4,65 m. Mit ihrer Saisonbestleistung von 4,73 m wäre für Büchler Edelmetall also in Reichweite gewesen.

Legende: Video 4,91 m: Der Sprung von Stefanidi abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus sportlive vom 06.08.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 6.8.17, 19:45 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Zimmermann (gäissepeter)
    Nicole Büchler fehlt es an Selbstvertrauen. Sie sucht mit den Augen und wohl auch mit Ihrem Verstand ständig Ihren Trainer & Ehemann. Den Eindruck, dass sie höllisch verliebt ist, macht sie allerdings nicht. Sie kann sich bei der Sprungvorbereitung gar nicht konzentrieren. Sie fummelt am Ende der Sprungstange herum, hat die Stange nachher nicht im Griff. Bevor sie zum Sprung startet, ist in ihrem Unterbewusstsein bereits festgeschrieben, dass sie den Sprung nicht schafft. Schade für ihr Talent.
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (Klaus Kreuter)
    Was soll denn das? Sie ist ein Mensch mit auf und ab, sie hat einen Biorhytmus und ist eben auch dem unterworfen. Werft doch nicht immer gleich mit Steinen wenn es mal nicht so klappt. Was sollen denn die deutschen Fussballerinen sagen?
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Ich weiss nicht wieso man das Resultat als Enttäuschung bezeichnet? Dies Frau ist einfach kein Wettkampftyp, sie hat einfach keine nerven für solche Anlässe, wenn es darauf ankommt versagt Sie immer und bleibt stets weit Weg von Ihrer Bestleistung. Die Erkältung ist nur ein Signal, das sie mit dem Stress eines solchen Wettkampfs nicht zurecht kommt! Freuen wir uns auf die jungen die Freude bereiten, die arrivierten haben bis jetzt nur Enttäuscht!
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    1. Antwort von Stefan Faes (Stefan Faes)
      Olympia 6. 2016. Sieg beim Diamond Leage Meeting in Stockholm 2017. Aber das sind wohl keine echten Wettkämpfe. Mir fehlt da vermutlich ihre Sachkenntnis, sowohl in sportlicher als auch psychologischer Hinsicht.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Faes, der Diamond Sieg in Stockholm ist schön und gut, doch erstens ist zwischen einen Diamond Sieg und der WM ein Riesengrosser Unterschied, an einer WM sind viel mehr Stars am Start. Der 6. Platz in Rio ist mit grossem Abstand das einzige gute Resultat in einer langen Kariere! Sie hätte nicht mal Ihr Bestes abrufen müssen um eine Medaille zu holen. Ich finde wenn man 28 cm. unter seiner JB Leistung ist hat man die Erwartungen nicht erfüllt.
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