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Leichtathletik-WM Gulijew lässt im 200-m-Rennen alle hinter sich

Ramil Gulijew schlägt im 200-m-Rennen Wayde van Niekerk und wird zum ersten Mal Weltmeister. Im Dreisprung verteidigt Christian Taylor seinen Titel.

Legende: Video «Gulijew triumphiert über 200 m» abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Vom 10.08.2017.
  • 200-m-Rennen: Ramil Gulijew holt sich Gold vor Wayde van Niekerk und Richards.
  • Dreisprung: Christian Taylor verteidigt seinen Weltmeistertitel, Will Clay sichert sich Silber, Dritter wird Nelson Evora.

Nachdem Usain Bolt bei seiner letzten WM auf das 200-m-Rennen verzichtete, galt der Südafrikaner Wayde van Niekerk als Favorit auf die Goldmedaille. Im Final musste er jedoch dem Türken Ramil Gulijew den Vortritt lassen. Der 27-Jährige gewann mit einer Zeit von 20,09. Van Niekerk lief mit nur zwei Hundertstel Rückstand ins Ziel. Dritter wurde im Fotofinish Jereem Richards aus Trinidad & Tobago.

Isaac Makwala, der seinen Vorlauf nach überstandener Erkrankung in einem Einzelrennen nachholen durfte, wurde im Final Sechster.

Dreisprung: Taylor erneut Weltmeister

Im Dreisprung krönt sich Christian Taylor dank einer Weite von 17,68 Metern einmal mehr zum Weltmeister. Der US-Amerikaner gewann bereits an Olympia und der letzten WM die Goldmedaille. Sein Landsmann Will Clay sprang 17,63 Meter weit und darf Silber mit nach Hause nehmen. Der Portugiese Nelson Evora musste sich Bronze hart erkämpfen. Mit 17,19 Metern lag er nur wenige Zentimeter vor seinen Konkurrenten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.08.2017, 19:25 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    @ Samuel Niederhauser: Ja, das stimmt; über 400m Hürden waren die Zeiten einiger Athletinnen sogar hervorragend; die Ausführungen waren mehr auf die 200 bezogen; Schippers hätte deutlich schneller laufen können, unter 22s wäre sie gestern imo aber auch mit 100%-Einsatz nicht geblieben. Bei Léa Sprunger bin ich übrigens der Meinung, dass sie auch deutlich unter 54s laufen kann, wenn einmal wirklich alles passt.
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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    Was gestern auffallend war und sich die Athletinnen und Athleten nicht erklären konnten: Trotz guter Bedingungen waren die Zeiten allesamt verhältnismässig schwach. Kein Athlet über 200m unter 20s, bei den Damen die schnellste Zeit in den Halbfinals 22,49s, was über dem CH-Rekord von Léa Sprunger liegt!
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      ...wobei sich schippers schon nach 120 metern umgeschaut hat und nicht mehr vollgas lief. Sie hätte die 22 sekunden wohl knacken können. Und die 400 meter hürden zeiten waren auch nicht allzu schlecht. Sprunger war nur 3/10 über pb, obwohl ihr kein optimaler lauf gelang. Die jamaikanerin lief sogar deutliche pb, die amerikanerin war ebenfalls nur 1/10 davon entfernt..
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