Kambundji: «... dann kommt es meistens gut»

Mujinga Kambundji kann ihren ersten Auftritt an der WM in Peking kaum erwarten. Die Form der Sprinterin stimmt, das nötige Selbstvertrauen ist ebenfalls vorhanden.

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Kambundji: «Es hat sich viel Selbstvertrauen angesammelt»

2:07 min, vom 22.8.2015

Mujinga Kambundji strahlt. Wie eigentlich immer, wenn sie in Interviews zu den Weltmeisterschaften in Peking befragt wird. Seit geraumer Zeit bereitet sich die Bernerin in der chinesischen Metropole auf ihre Einsätze vor - und fühlt sich trotz schwül-heissen Temperaturen pudelwohl.

«Es ist schon ziemlich warm, man schwitzt extrem. Es ist wichtig, dass man genügend trinkt. Es ist aber nicht so, dass man es nicht aushalten würde», äussert sich Kambundji über die klimatischen Bedingungen.

«  Wenn man nicht allzu viel überlegt und sich einfach freut, dann kommt es meistens gut. »

Anders als noch bei der Heim-EM in Zürich im Vorjahr ist die 23-Jährige in Peking eine unter vielen. Mit ihren persönlichen Bestleistungen, die sie beide in dieser Saison aufgestellt hat, belegt sie im internationalen Vergleich lediglich die Plätze 54 (100 m) und 41 (200 m). Das erklärte Ziel der Frohnatur sind deshalb die Halbfinals der besten 24 Athletinnen.

Nötiges Selbstvertrauen vorhanden

Es ist Kambundji durchaus zuzutrauen, dass sie dieses Ziel erreicht. Die junge Schweizerin ist ein absoluter Wettkampf-Typ. «An Grossanlässen lief es in den letzten Jahren immer gut, ich konnte das abrufen, was ich wollte. Da sammelt sich schon viel Selbstbewusstsein an», erklärt Kambundji.

Nicht zuletzt die Freude am Sport ist es, die Kambundji so schnell macht. «Wenn man nicht allzu viel überlegt und sich einfach freut, dann kommt es meistens gut», erklärt die Sprinterin ihr eigentliches Erfolgsrezept. Ganz getreu diesem Motto möchte sie auch in Peking durchstarten.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 19.08.2015, 22:20 Uhr.