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Leichtathletik-WM Mit Rekordzeit in den Final?

Die Schweizer Sprint-Staffel will sich in Peking erstmals überhaupt für den WM-Final qualifizieren. Dazu braucht das Quartett wohl einen neuen Landesrekord.

Wollen die Sprinterinnen in den Staffel-Final, brauchen sie vermutlich einen neuen Landesrekord.
Legende: Der Schweizer Rekord ist fällig Wollen die Sprinterinnen in den Staffel-Final, brauchen sie vermutlich einen neuen Landesrekord. EQ Images

Noch nie hat es eine Schweizer Sprint-Staffel an einer WM in den Final geschafft. Wollen die Schweizerinnen in Peking erstmals den Sprung unter die besten 8 Teams schaffen, müssen sie wohl ihren Schweizer Rekord von 42,94 Sekunden knacken.

Ich spüre, dass die Girls bereit sind.
Autor: Laurent MeuwlyStaffeltrainer

Staffeltrainer Laurent Meuwly traut dies seinem eingespielten Quartett zu: «Wir arbeiten seit über 4 Jahren zusammen», sagt Meuwly. «So können wir bei den Übergaben etwas riskieren. Ich spüre, dass die Girls bereit sind.»

Kambundji, die Kurvenläuferin

Schon seit einigen Tagen ist klar, dass Mujinga Kambundji, Lea Sprunger, Marisa Lavanchy und Sarah Atcho am Samstag (6 Uhr Schweizer Zeit) in der Staffel laufen werden. Noch offen war bis zuletzt, ob Kambundji als Startläuferin oder an 3. Stelle antreten wird. «Eigentlich sollte sie an Position 3 laufen, im ersten Training ging das aber nicht so gut», sagt der Staffeltrainer. «So oder so wird sie in der Kurve rennen, dort ist sie sehr effizient.»

Für Lavanchy und Atcho geht die WM erst mit der Staffel los. Sprunger und vorallem Kambundji haben bereits ein intensives Programm hinter sich. «Für die beiden ist es wichtig, dass sie sich möglichst schnell erholen damit sie bereit sind für die Staffel», meint Meuwly.

Legende: Video Interview mit Staffel-Trainer Laurent Meuwly abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.08.2015.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 28.08.2015, 18:45 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von peter müller, zürich
    Die Theorie ist simpel: Staffel ist ein Steigerungslauf aber man kann grosse Fehler machen. die Positionen 2 und 4 haben deutlich mehr als 100 m zu laufen. (Längste Laufleistung ist zwar abhängig wo gewechselt wird aber tendenziell immer über 100 m lang. Position 3 ist tendenziell die kürzeste Strecke.Demzufolge wäre es ein Witz Kambunji auf die kürzeste Strecke zu schicken. Sie müsste umgekeht die längstmögliche Strecke laufen um ein Optimum zu erzielen. Ein Rekord um 42.70 wäre schon toll
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