Dank Massarbeit: Kambundji knackt WM-Limite

Beim Pfingstmeeting in Zofingen hat Mujinga Kambundji die WM-Limite über 100 m unterboten. Über 200 m wurde die Bernerin vom Wind gestoppt.

Mujinga Kambundji. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schon schnell unterwegs Mujinga Kambundji. Keystone/Archiv

Mujinga Kambundji hat beim Meeting in Zofingen Massarbeit verrichtet. Die Berner Sprinterin beendete den Vorlauf über 100 m in 11,26 Sekunden. Damit erfüllte sie die Limite für die WM in London (5. bis 13. August) auf die Hundertstelsekunde genau. Im Final steigerte sie sich noch auf 11,24 Sekunden.

Am späteren Nachmittag machte der Wind den 200-m-Sprinterinnen einen Strich durch die Rechnung. Kambundji war auch über die halbe Bahnrunde die Schnellste, sie lief in 22,87 Sekunden eine Top-Zeit. Aufgrund des Rückenwinds von 2,3 m/s wird ihr dieser Wert allerdings nicht als erbrachte WM-Limite (23,10) anerkannt.

Zbären nahe an der 13-Sekunden-Marke

Nach ihrer Knieverletzung ist Hürdensprinterin Noemi Zbären vielversprechend in die neue Saison gestartet. Zur WM-Limite (12,98 Sekunden) reichte es der Emmentalerin zwar auch in Zofingen nicht, mit 13,22 und 13,30 gelangen ihr aber zwei solide Läufe.