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Leichtathletik Diamond League: Weltklasse Zürich wird aufgewertet

Die Diamond League wird ab 2017 umgestaltet. Einzig die Klassierung bei den Finals bei Weltklasse Zürich und Brüssel entscheidet neu über die Vergabe von 100'000 Dollar Preisgeld pro Disziplin.

Stadion.
Legende: Attraktiver und lukrativer Das Diamond-League-Meeting Weltklasse Zürich erhält ab 2017 noch mehr Gewicht. EQ Images

Der Internationale Leichtathletik-Verband IAAF hat das Diamond-League-Format umgestaltet. Damit soll die Attraktivität der Serie erhöht werden.

  • Die Diamond-League-Serie umfasst weiterhin 14 Meetings, unter ihnen auch die Athletissima in Lausanne und Weltklasse Zürich.
  • Nicht mehr die Punktzahl entscheidet über die Gesamtsieger der 32 Disziplinen, sondern allein die Platzierung bei den Finals in Zürich und Brüssel. An beiden Orten fällt die Entscheidung in je 16 Disziplinen.
  • Für die Finals qualifizieren sich die punktbesten Athleten aus den vorangegangenen zwölf Meetings auf vier Kontinenten.
  • Insgesamt werden für die Platzierten dort 3,2 Millionen Dollar ausgeschüttet – davon je 50'000 Dollar für die 32 Sieger und somit die Hälfte des Preisgeldes.
Die Strahlkraft der beiden Finals in Zürich und Brüssel wird durch das neue System deutlich erhöht.
Autor: Christoph JohoCo-Direktor Weltklasse Zürich

In der Vergangenheit musste der Gesamtsieger des Diamond Race nicht identisch mit dem Sieger von Weltklasse Zürich sein. Dies ist nun anders. «Die Strahlkraft der gesamten Diamond League, aber ganz besonders der beiden Finals in Zürich und Brüssel, wird durch das neue System deutlich erhöht», freut sich Christoph Joho, Co-Direktor von Weltklasse Zürich.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 07.12.2016, 18:30 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Cyril Kyburz (Cyril Kyburz)
    Eine Frage, wie ist das denn mit den Schweizer Athleten? Dürfen diese weiterhin neben der Weltspitze an den Start oder nicht mehr?
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  • Kommentar von Chasper Stupan (kritischabündner)
    Kurzfristig schön für Zürich, aber langfristig wieder mal ein ziemlich sinnfreier Entscheid wenn man nachhaltig die Sportart stärken will. Man kann eine Sportart nicht entwickeln wenn man das vorhandene Geld nur auf ganz wenige Topstars verteilt. Viel sinnvoller wäre es, einer etwas breiteren Masse von engagierten Athleten professionelles Arbeiten zu ermöglichen. Aber die Öffentlichkeit findet das halt auch gut, denn man will ja lieber einmal Spektakel als langfristig interessantere Wettkämpfe.
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