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Leichtathletik Doping: 3 Russinnen gesperrt

Der Internationale Sportgerichtshof (TAS) hat drei russische Leichtathletinnen gesperrt. Die bekannteste unter ihnen ist die ehemalige Siebenkampf-Weltmeisterin Tatjana Tschernowa.

Leichtathletinnen.
Legende: Neue Siegerin, neue Verliererin Tatjana Tschernowa (links) wurde die WM-Goldmedaille von 2011 aberkannt – Jessica Ennis-Hill dürfte erben. Keystone

Tschernowa ist wegen mehrfachen Blutdopings rückwirkend per 5. Februar 2016 für 3 Jahre und 8 Monate aus dem Verkehr gezogen worden. Die 28-Jährige war bereits von 2013 bis 2015 von der russischen Doping-Agentur gesperrt worden, weshalb ihr vom neuen Verdikt 2 Jahre abgezogen wurden.

Tschernowa, die Wiederholungstäterin

Tschernowa wurden der WM-Titel von 2011 und Olympia-Bronze von 2012 aberkannt.Die Goldmedaille dürfte Jennifer Ennis-Hill erben, es wäre die dritte für die Britin nach 2009 und 2015. Tschernowa war aufgrund einer positiven Dopingprobe an der WM 2009 erstmals zwei Jahre gesperrt gewesen.

2 Mittelstreckenläuferinnen gesperrt

Der TAS hat wegen Anomalien im Blutbild auch zwei Mittelstreckenläuferinnen gesperrt. Jekaterina Scharmina, die Hallen-EM-Dritte von 2011 über 1500 m, wurde rückwirkend per 7. Dezember 2015 für 3 Jahre suspendiert, die 1500-m-Spezialistin Kristina Ugarowa ab 7. September 2015 für 2 Jahre.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Leider für die richtige Siegerin oder auch Siegers kein gefühl der Freude, denn der Moment als Sieger auf dem Podest zu stehen ist ein unbeschreibliches Gefühl und dieser fehlt wenn Jahre oder auch Monate später die falsche Siegerin oder Sieger ausgeschlossen wird. Mir tun die beschissenen Athleten richtig leid.
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  • Kommentar von René Lange (Rene L)
    Also wenn die Tschernowa schon mal gesperrt war, dann gehört sie lebenslang aus dem Verkehr gezogen!! Und dann zieht man ihr sogar noch ab, lächerlich! Der russische Verband lernt es einfach nicht.
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