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EM in Berlin betroffen Russlands Leichtathletik-Verband bleibt gesperrt

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hält die Sperre des russischen Verbandes im Zuge des Staatsdopingskandals aufrecht.

Sebastian Coe.
Legende: Bleibt hart IAAF-Präsident Sebastian Coe. Reuters

Zehn Tage vor Beginn der Europameisterschaften in Berlin (6. bis 12. August) fasste das IAAF-Council am Freitag in Buenos Aires einen entsprechenden Beschluss.

Damit können in der deutschen Hauptstadt nur die russischen Athleten unter neutraler Flagge starten, die nachweisen können, nicht Teil des russischen Dopingsystems zu sein bzw. gewesen zu sein. Seit den Olympischen Spielen 2016 in Rio gilt diese Regel.

Russlands Bemühungen noch nicht genug

«Es wurden in einigen Schlüsselpunkten Fortschritte gemacht, aber es sind noch einige Lücken zu schliessen», sagte IAAF-Präsident Sebastian Coe. Die RUSAF erhalte noch nicht wieder den alten Status, obwohl sie schon viel unternommen habe.

3 Bedingungen knüpft die IAAF an eine Reintegration:

  • Der russische Verband muss die Kosten tragen wie etwa für die Installierung einer Taskforce.
  • Die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA muss wieder von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) aufgenommen werden.
  • Die russischen Behörden müssen die Dopingtests der Jahre 2011 bis 2015 zugänglich machen.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler (Fränki)
    Völlig nachvollziehbare Entscheidung. Die Bücklinge der europäischen Fussballverbände hatten nicht den Mut die WM zu boykottieren. Mit Personen in den entsprechenden Schlüsselpositionen wie Coe, hätte es etwas werden können. Das ist leider die einzige Sprache, die Putin versteht. Und bevor wieder das Fingerpointing auf andere Nationen losgeht - Ru ist so ziemlich der einzige Staat, dem systematisches Staatsdoping nachgewiesen werden konnte.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Es ist halt schon so dass zum Glück in den Europäischen Fussballverbänden nicht nur Politiker sitzen. Die Verantwortlichen wussten zum Glück dass sie mit so einer Massnahme nur ihre eigenen Sportler treffen würden.
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    2. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Ach was! Coe ist ein Heuchler und Opportunist. Stellt sich als Saubermann dar, der die korrupten Strukturen seines Vorgängers Diack, innerhalb der IAAF, zerschlagen hat. Dabei war er genau so Teil des krummen Geschäfts und verwickelt in Verschleierungen und Betrügereien. Vermutlich war er als Aktiver selber bis unter die Schädeldecke vollgepumpt mit Doping, wie alle andern auch. Die Leichtathletik ist auch heute mit Drogen verseucht und die Russen sind nun halt die Bösen.
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  • Kommentar von Hans Peter Dietrich (Hans Peter)
    Geht das Theater wider los. Verbandsfritzen tummeln sich in Selbstherrlichkeit!
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Damit hat es nichts zu tun. Immerhin wird vor jedem Grossanlass neu geprüft wie der Stand ist, und ob man grünes Licht geben kann. Täten sie es nicht, würden die RU - Sportler für unbestimmte Zeit keine Chance mehr bekommen.
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