Zum Inhalt springen

Leichtathletik Gesperrte Rollins verpasst WM

Die Hürdensprint-Olympiasiegerin Brianna Rollins wird von der amerikanischen Anti-Doping-Agentur Usada wegen wiederholter Verstösse gegen die Meldepflicht zu einer Sperre von einem Jahr verurteilt.

Brianna Rollins.weint nach dem Gewinn von Olympia-Gold
Legende: Zum Zuschauen verdammt Brianna Rollins. Getty Images

Die 25-jährige Amerikanerin Brianna Rollins hat gemäss der Usada im Vorjahr mehrfach Verstösse gegen die Meldepflicht ihres Aufenthaltsorts begangen und deshalb drei Dopingtests im Zeitraum von April bis September 2016 verpasst. Am 17. August 2016 gewann Rollins an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold über 100 m Hürden.

Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 19. Dezember 2016. Damit wird Rollins, die sich 2013 zur jüngsten Hürdensprint-Weltmeisterin der Geschichte gekürt hatte, die komplette WM-Saison verpassen. Die Leichtathletik-WM findet in diesem Jahr vom 5. bis 13. August in London statt.

Legende: Video Rollins gewinnt in Rio Olympia-Gold über 100 m Hürden abspielen. Laufzeit 02:02 Minuten.
Aus rio update vom 18.08.2016.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Stefan Andreas Berta (sab@dietlikon.ch)
    Sie publizieren mal wieder nur die halbe Wahrheit, denn bei zwei der drei verpassten Drogentests hatte sie triftige Gründe: bei einem war sie bei Barack Obama ins Weisse Haus eingeladen und bei einem weiteren wurde ihr zu Ehren in ihrer Heimatstadt in Florida ein 'Brianna Rollins Day' veranstaltet. Da konnte sie wohl kaum durch Abwesenheiten "glänzen" - bei beiden Events, denke ich!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Mueller (Elbrus)
      In 2016 kommt Sie auf 6 Tests und davon 3 verpassten sprich das ist mindestens 1/3. Test in 2015 gerade mal 4.Das ist weit weniger als die Russischen Athleten haben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Lächerliche Strafe. Richtig wäre gewesen Aberkennung des Olympiasieg und 2 Jahre Sperre doch leider herrscht bei den Strafzumessungen Willkür und jeder verband macht was Ihm passt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen