Kambundji: «Ich nehme gerne die Rolltreppe oder den Lift»

Gegen Mujinga Kambundji ist in der Schweizer Sprint-«Landschaft» kein Kraut gewachsen. Im «sportpanorama» verrät die Bernerin, dass es bei ihr im Privaten aber nicht immer so schnell zu- und hergeht.

Mujinga Kambundji – wenn sie am Start steht, dann werden Schweizer Rekorde aufgestellt. So auch an den Schweizer Meisterschaften am vergangenen Samstag in Zug. In 22,80 Sekunden senkte die Bernerin ihre eigene Bestmarke über 200 m vom August 2014 um drei Hundertstel.

Doch ihre Schnelligkeit und Explosivität spart sich Kambundji ausschliesslich für die Tartanbahn auf. Ansonsten sei sie ausserordentlich gemütlich, verrät sie im «sportpanorama». «Ich bin sehr faul im Alltag. Ich nehme gerne die Rolltreppe oder den Lift», gibt sie mit einem Schmunzeln preis.

Ihre Gemächlichkeit im Privaten kann die 23-Jährige bei Wettkämpfen jeweils komplett ablegen. «Bei mir geschieht fast alles im Kopf. Mit dem Druck vom Wettkampf geht es automatisch», erklärt Kambundji.

«Es liegt für mich noch mehr drin»

3:03 min, aus sportpanorama vom 9.8.2015

Von der Dominatorin zur Aussenseiterin

In gut 2 Wochen wartet auf die schnellste Schweizerin mit der WM in Peking ein grosses Highlight. Im Vergleich mit der Weltelite kommt Kambundji trotz ihrer nationalen Vormachtstellung die Aussenseiterrolle zu. «Mein Ziel ist auf jeden Fall der Halbfinal. Dort will ich dann einen möglichst guten Lauf abliefern», blickt sie bereits voraus.

Was die Bernerin sonst noch zu erzählen hat, erfahren Sie in unseren Videos.

Sendebezug: SRF zwei, «sportpanorama», 09.08.15 18:15 Uhr