Kebede siegt in London - Neuenschwander überrascht in Hamburg

6 Tage nach der Tragödie von Boston sind die Marathon-Veranstaltungen in London und Hamburg ohne Zwischenfälle verlaufen. Während die Schweizerin Maja Neuenschwander im Norden Deutschlands sensationell Zweite wurde, holte sich Tsegay Kebede in der englischen Metropole den Sieg.

Tsegay Kebede holte sich den Sieg in 2:06:04 Stunden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Triumph in London Tsegay Kebede holte sich den Sieg in 2:06:04 Stunden. EQ Images

Maja Neuenschwander zeigte beim 28. Hamburg-Marathon eine starke Leistung. In 2:30:50 Stunden verbesserte sie ihre eigene Bestzeit um mehr als eine Minute und wurde hinter der Litauerin Diana Lobacevske glänzende Zweite. Bei den Männern stellte der Kenianer Eliud Kipchoge mit 2:05:30 Stunden eine neue Rekordzeit auf.

Schweige-Sekunden in London

Vor dem Start des Männerrennens in London wurde mit 30 Schweige-Sekunden den Opfern des Anschlages gedacht. Bei sonnigem Wetter triumphierte der Äthiopier Tsegay Kebede in mässigen 2:06:04 Stunden. Der Sieger des Chicago-Marathons 2012 fing knapp einen Kilometer vor dem Ziel den bis dahin führenden Geoffrey Mutai noch ab und verwies den Kenianer noch um rund eine halbe Minute auf Platz 2.

Jeptoo siegt bei den Frauen

Das Frauenrennen entschied die Olympiazweite Priscah Jeptoo für sich. Die 28-Jährige Kenianerin siegte in 2:20:15 Stunden. Zweite wurde wie im Vorjahr Edna Kiplagat (2:21:32), Rang drei ging an die Japanerin Yukiko Akaba (2:24:43).

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Leichtathletik: Schweige-Minute beim London-Marathon

1:17 min, vom 21.4.2013