Schubenkow verteidigt Hürden-Titel

Der Russe Sergej Schubenkow hat etwas überraschend seinen EM-Titel über 110 m Hürden verteidigt. Nur Rang 3 gab es für den favorisierten Pascal Martinot-Lagarde aus Frankreich. Im Stabhochsprung setzte sich die Russin Anschelika Sidorowa durch.

Der Russe Sergej Schubenkow verteidigte in 13,19 Sekunden seinen Europameister-Titel über die 110 m Hürden. Silber ging an den Briten Wiliam Sharman (13,27). Top-Favorit Pascal Martinot-Lagarde aus Frankreich schien als Vierter zunächst leer auszugehen (13,29). Da aber Bronze-Gewinner Dimitri Bascou (Fr/13,28) wegen des Verlassens seiner Bahn disqualifiziert wurde, erbte Martinot-Lagarde den 3. Rang.

Stabhochsprung: Poker von Sidorowa

Im Stabhochsprung der Frauen bewies Anschelika Sidorowa Nerven aus Stahl. Die Russin liess 4,60 m aus und scheiterte dann 2 Mal auf der Höhe von 4,65 m. Diese Marke knackte sie aber im 3. Anlauf und sicherte sich damit die Goldmedaille. Silber holte die Griechin Ekaterini Stefanidi vor der Russin Angelina Schuk-Krasnowa (beide 4,60 m).

Dreisprung: Gold für Compaoré

Auch im Dreisprung der Männer gab es einen französischen Sieg. Benjamin Compaoré siegte mit einer Weite von 17,46 m vor den beiden Russen Ljukman Adams (17,09) und Alexej Fjodorow (17,04).

Im Speerwurf der Frauen gewann Weltrekordhalterin und Doppel-Olympiasiegerin Barbora Spotakova aus Tschechien mit einer Weite von 64,41 m vor der Serbin Tatjana Jelaca (64,21) und Linda Stahl aus Deutschland (63,91).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.08.2014, 17:50 Uhr