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Leichtathletik-EM Schweizer EM-Aufgebot steht

Swiss Athletics hat für die EM in Zürich (12. bis 17. August) insgesamt 52 Athletinnen und Athleten selektioniert. Marathon-Läuferin Nicola Spirig erhielt die erhoffte Starterlaubnis für den Lauf über 10'000 m nicht.

Legende: Video «Schweiz mit grösster EM-Delegation aller Zeiten («sportaktuell»)» abspielen. Laufzeit 0:24 Minuten.
Vom 04.08.2014.

Die ursprüngliche Zielsetzung von Swiss Athletics für das Aufgebot an der Heim-EM lag bei 30 Schweizer Startern. Nach der letzten Qualifikationsrunde konnte der Verband nun aber 52 Athleten und Athletinnen selektionieren.

Grösstes Aufgebot der Geschichte

Das Team mit 27 Frauen und 25 Männern ist die grösste Schweizer EM-Delegation aller Zeiten. «Wir sind stolz und sehr erfreut, dass wir mit einem so grossen Team an unserer Heim-EM dabei sind», sagt der Chef Leistungssport von Swiss Athletics Peter Haas.

Spirig nur im Marathon

Der Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig wird der erhoffte Start über 10'000 m verwehrt. Der Verband sah davon ab, Quotenplätze zu vergeben. Damit wird die Triathletin «nur» im Marathon starten.

Ellen Sprunger wird neben ihrem Einsatz mit der 4 x 100 m Staffel auch den Siebenkampf bestreiten. Mujinga Kambundji geht als einzige Athletin in drei Disziplinen an den Start (100 m, 200 m, Staffel).

9 Kommentare

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  • Kommentar von Anomymus, Schweiz
    Ich verstehe es ebenflls nicht, weshalb Swiss Athletics auf die Quotenplätze, die sie in jeder Disziplin zur Verfügung hatten, nicht beanspruchten. Sowohl für die Athleten als auch für die Zuschauer wäre das doch das Grösste gewesen. Weissenberger (400), Engelhardt (3000St), Graber (Drei), Sieber (Hoch), Ott (Kugel), Jost (Diskus), Thalmann (Speer), Antille (10-Kampf), Werner (400), Renfer (1500), Leuthard (Drei), Lang(Hoch), Zihlmann (Hammer), Herrsche (Kugel), Graf (Diskus), Meier (Speer).
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  • Kommentar von HRW, Remetschwil
    Als Ex-Hammerwerfer bin ich irritiert über die Selektion des Hammerwerfers Bingesser, dem 7 bis 8 Meter zur Limite von 73,50 fehlen. Dies aus 3 Gründen: 1.) Der Verband lügt mit der Behauptung, er habe keine Quotenplätze beansprucht. 2.) Frauendiskriminierung: Zihlmann ist von IHRER Limite (68 m) nur halb so weit weg. 3.) Wenn schon Quotenplätze , dann waren in weiteren schwachen Disziplinen andere Athleten näher dran (zB Dreispringer Hochuli). Es besteht Erklärungsbedarf.
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    1. Antwort von Richard Alpert, Island
      Bingisser hat bei Spitzenleichtathletik Luzern gewonnen. Das berechtigt zur EM-Teilnahme. Weissenberger (400m) hat hingegen die Limite erfüllt, wurde jedoch nicht selektioniert.
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    2. Antwort von HRW, Remetschwil
      An den Isländer Alpert: Mit dem Argument "Luzern" mögen Sie ev recht haben, und ich müsste mich ggf gegenüber dem Verband löffeln. ABER: Zihlmann hat dort EBENFALLS GEWONNEN, noch dazu mit dem respektablen neuen Schweizerrekord von 63.79 m, während Bingesser 15 METER HINTER DEM SCHWEIZER REKORD blieb! MIR bleibt da immer noch die Spucke weg - und bezüglich EM-Selektion eine "kognitive Dissonanz" (Festinger 1957). Wer löst mir diese auf?
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    3. Antwort von MG, Aarau
      Lieber HRW, der Teufel steckt im Detail. Das Hammerwerfen der Männer war in Luzern ein offizieller Teil des Hauptprogramms. Dies wurde dem Veranstalter vom Europäischen Verband so vorgegeben. Der Wettkampf der Frauen hingegen wurde in Luzern zusätzlich durchgeführt, womit Nicole Zihlmanns Sieg leider nicht zu einer EM-Teilnahme berechtigt.
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    4. Antwort von HRW, Remetschwil
      An Alpert und MG: Danke, DAS nenne ich ergiebig! Und dank der Panoramaseite 20/21 im BLICK von heute bin ich auch erlöst: Bingessers Nomination ist ein Tribut von SLV und LCZ an den langjährigen Sponsor UBS, weil Bingesser dort arbeitet(!). De jure also alles paletti. NUR werde ich jetzt den Verdacht nicht los, dass de facto das Teilnehmerfeld im Hammerwerfen derart dürftig zusammengestellt wurde, dass Bingesser siegen "MUSSTE" und sich damit qualifizieren konnte. Roma locuta, causa finita.
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  • Kommentar von Heinrich Glauser, Bülach
    Schade ich hätte Nicola Spirig sehr viel zugetraut im 10'000 m Lauf den Sie ist ein Kämpferin.Nun ist es so und wir müssen diesen Entscheid mittragen.
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    1. Antwort von Th. Keiser, Luzern
      Tragen Sie nicht zu schwer, Herr Glauser. Es gibt doch weiss Gott wirkliche Belastungen im Leben.
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    2. Antwort von Fritz Fröhlich, Zürich
      Spirig hätte über 10000m nicht den Hauch einer Chance gehabt. Sie ist gerade einmal die Nummer 70 in Europa (Saisonbestenliste 10000m) und verliert auf die schnellsten ganze zwei Minuten... die Aussage ihres Trainers, sie hätte Medaillenchancen , ist einfach nur lächerlich. Spirig ist und bleibt eine Triathletin. ...und falls ein Quotenplatz vergeben worden wäre, dann hätte ihn Livia Burri (33:58) verdient, die eine bessere Zeit über die 25 Bahnrunden aufweist wie Spirig (34:01).
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