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Leichtathletik Röthlin Dritter am Jungfrau-Marathon

Viktor Röthlin hat am Jungfrau-Marathon den Sprung auf das Podest geschafft. Der Schweizer Marathon-Rekordhalter musste sich auf der Strecke von Interlaken auf die Kleine Scheidegg nur vom Kenianer Geoffrey Ndungu und Petro Mamo aus Eritrea bezwingen lassen.

Legende: Video Viktor Röthlin am Jungfrau-Marathon abspielen. Laufzeit 4:28 Minuten.
Aus sportaktuell vom 14.09.2013.

Bis kurz nach Streckenhälfte in Lauterbrunnen vermochte Röthlin in seinem 1. Berglauf-Marathon der Karriere mit den beiden Afrikanern Ndungu und Mamo mitzuhalten. In der Folge musste er aber abreissen lassen und büsste kontinuierlich an Terrain ein.

Das Ziel nach mehr als 1800 überwundenen Höhenmetern am Fuss der Eigernordwand erreichte Röthlin nach 2:53:21 Stunden, womit er knapp 3 Minuten auf den Sieger verlor.

Falsche Taktik bei Mamo

Ndungu wies im Finish den Berglauf-Weltmeister Mamo in die Schranken. Der Topfavorit hatte nach gut 30 Kilometern noch klar geführt, ehe er auf den letzten 10 Kilometern dem hohen Tempo Tribut zollen musste.

Fukuoka als nächste Station

Röthlin wird seinen nächsten Marathon am 1. Dezember im japanischen Fukuoka bestreiten. Es wird der letzte Städtemarathon für den 38-jährigen Obwaldner sein, der nach den EM im nächsten Jahr in Zürich seine Karriere beenden wird.

Resultate

Interlaken. 21. Jungfrau-Marathon (Interlaken - Kleine Scheidegg, 1829 m Anstieg, 305 m Gefälle).

Männer: 1. Geoffrey Ndungu (Ken) 2:50:28. 2. Petro Mamo (Eri) 2:52:49. 3. Viktor Röthlin (Sz) 2:53:21.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rita Müller, Buchrain
    die teilnahme am marathon war für mich ein einmaliges erlebnis, ja sogar ein abenteuer. mit meiner familie wollte ich die fantastische kulisse und einige bilder nochmals geniessen.. leider sahen wir "nur" victor röthlin ins ziel laufen. alle anderen bilder wurden den zuschauern vorenthalten. nicht einmal die beste ch-läuferin wurde gezeigt! schade.
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  • Kommentar von Esther Riedo, Gordola
    ein Super-Event - schade kommen die Frauen nicht gleich zum Zug wie die Männer in den Kommentaren und Bildern - Martina Strähl wurde ebenfalls 3. als CH-Frau und man sah leider nichts von ihr!
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