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Leichtathletik Zielgeraden-Drama am Zürich Marathon

Vincent Konui hat den 15. Zürich Marathon gewonnen. Der Kenianer hielt seine Landsleute Patrick Ereng und Samuel Karani in Schach. Letzterer torkelte völlig erschöpft über die letzten 50 Meter und vergab Rang 2.

Legende: Video Samuel Karani torkelt ins Ziel abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.04.2017.

Der komplett dehydrierte Karani musste sich nach seinem Zieleinlauf gleich auf dem Boden aufstützen und wurde sofort medizinisch betreut. Nach wenigen Minuten ging es dem Kenianer sichtlich besser.

Sieger Tonui lief erst seinen 2. Marathon überhaupt und verbesserte in 2:12:57,7 Stunden seine persönliche Bestzeit. Bester Schweizer wurde der Rapperswiler Armin Flückiger als 6. (2:23:36,2 Stunden).

Vera Nunes überlegen

Bei den Frauen triumphierte Vera Nunes. Die Portugiesin (2:34:17,5) distanzierte die zweitklassierte Zürcherin Ivy Chepkok um 18 Minuten. Die favorisierte Ostschweizerin Michèle Gantner gab nach 37 Kilometern auf.

Legende: Video Kenianischer Dreifachsieg in Zürich abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.04.2017.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Rainer Hauch (Rainer Hauch)
    Anstatt gross drüber zu berichten, dass ein kenianischer Läufer dehydriert ins Ziel läuft, weil er nicht genug getrunken hat, hättet ihr besser mal in der Tagesschau oder bei 10 vor 10 ein Bericht vom Marathon gebracht, anstatt von langweiligen Fussballspielen. Euer Niveau ist nicht besser, als das von der Billigpresse, schade! Zielgeraden-Drama? Naja, es gibt Schlimmeres, das ist wirklich kein Drama!
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    1. Antwort von Peter Muster (Giovanni Caputo)
      Da haben Ihnen die tanzenden Cheereaders wohl besser gefallen. Die haben sich nämlich nichts anmerken lassen.
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  • Kommentar von Yves Burkhardt (YB)
    Schlimm an der ganzen Sache sind die dämlichen Cheerleaders die den Pausenclown und auf lustig spielen während ein völlig erschöpfter Sportler sich über die letzten Meter kämpft. Na ja, Sauglattismusgesellschaft pur, das zählt eben in Zürich.
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    1. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Nicht nur in Zürich, das ist in der ganzen Welt zu sehen. Zur Erinnerung: Als im Jahr 1984 bei den Olympischen Spielen die Schweizerin Gaby Andersen-Schiess im Marathonlauf auf der Zielgeraden dahintorkelte, schrie das Publikum minutenlang "Go! go!". Die einzig richtige Massnahme wäre gewesen, sie bald von der Piste zu nehmen, aber das wäre den Rennleitern zu weit gegangen. Auch wenn die Athletin selber das später heruntergespielt hat, fehlte nur wenig für einen tödlichen Kollaps.
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