Drei Jahre Sperre nach Striptease-Protest

Weil sich zwei mongolische Ringer-Trainer bei den Olympischen Spielen in Rio aus Protest ausgezogen hatten, sind sie für drei Jahre gesperrt worden.

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Striptease wegen verlorenem Ringkampf

3:03 min, vom 21.8.2016

Wie aus einem Brief des Ringer-Weltverbandes hervorgeht, ist Byambarenchin Bayoraa und Tsenrenbataar Tsostbayar bis August 2019 die Teilnahme für alle internationalen Wettbewerbe untersagt.

Die mongolischen Trainer fast nackt beim Ring Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Verstanden die Sportwelt nicht mehr Die mongolischen Trainer Tsenrenbataar Tsostbayar (links) und Byambarenchin Bayoraa. Imago

Bis auf die Unterhose ausgezogen

Das Trainer-Duo hatte gegen den Verlust der sicher geglaubten Bronzemedaille ihres Schützlinges Mandakhnaran Ganzorig in der Kategorie bis 65 kg protestiert. Tsostbayar hatte sich bis auf die Unterhose ausgezogen.

Ganzorig war in Brasilien angesichts der 7:6-Führung gegen den Usbeken Ichtijor Nawrusow in den Schlusssekunden des Kampfes jubelnd über die Matte gelaufen. Usbekistan legte gegen den Ausgang des Duells erfolgreich Protest ein, Nawrusow erhielt nachträglich noch einen Punkt und gewann Bronze, da bei Unentschieden die letzte Wertung entscheidet.

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