Zum Inhalt springen

Olympische Spiele Weg frei für Olympia-Kandidatur 2026

Das Sportparlament von Swiss Olympic machte am Freitagabend in Ittigen erwartungsgemäss den Weg für eine Schweizer Olympia-Kandidatur im Hinblick auf die Winterspiele 2026 frei. Nun beginnt ein anderthalbjähriges Nominierungsverfahren.

Legende: Video Swiss Olympic gibt grünes Licht für Olympia-Kandidatur abspielen. Laufzeit 2:43 Minuten.
Aus sportaktuell vom 11.03.2016.

Die Mitglieder des Sportparlaments gaben an einer ausserordentlichen Versammlung ohne Gegenstimme grünes Licht, um eine Schweizer Kandidatur für die 2026 stattfindenden Winterspiele zu entwickeln.

Um im Spätsommer 2017 den Zuschlag auf nationaler Ebene zu erhalten, muss eine Kandidatur folgende Hauptforderungen von Swiss Olympic erfüllen:

  • Die «Host City» und die entsprechende Region wie auch die gesamte Schweiz müssen von der Kandidatur stark profitieren.
  • Die Kandidatur muss so überzeugend und attraktiv sein, dass sie 2019 anlässlich der 132. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) eine Mehrheit der Stimmen der IOC-Mitglieder auf sich vereinen kann.

Drei laufende Projekte

In den vergangenen Monaten sind an Swiss Olympic drei Projekte für Kandidaturen herangetragen worden: eines unter der Federführung von FC-Sion-Präsident Christian Constantin aus dem Wallis, ein aus Wirtschaftskreisen lanciertes Projekt aus Graubünden und eines einer Interessengemeinschaft um den Gstaader Bauingenieur Kurt Iseli.

Legende: Video Die Schweiz soll sich bewerben abspielen. Laufzeit 2:52 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.03.2016.

Zustimmung des Volks vor finalem Entscheid

Details zum Nominierungsverfahren auf nationaler Ebene werden am 20. April in Lausanne erläutert. Innerhalb eines Monats müssen sich danach die interessierten Städte respektive Regionen entscheiden, ob sie offiziell an diesem Verfahren teilnehmen wollen.

Erst nach den vorhergehenden Volksabstimmungen entscheidet Swiss Olympic, welches Schweizer Kandidatur-Dossier beim IOC eingereicht werden soll. Nur Kandidaturen von Städten und Regionen, in denen Volksabstimmungen im Frühjahr 2017 pro Olympia ausfallen, verbleiben im Nominierungsverfahren.

Sendebezug: SRF 1, Tagesschau, 11.03.16, 19:30 Uhr

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von E.Wagner, Zug
    Wer den Klimawandel wahrnimmt, weiss doch seit diesem Jahr, dass in 10 Jahren es solche Winter zu Hauf geben wird. Keine Winterspiele mehr. Auch der Tourismus ist stagnierend. Wer möchte den Urlaub in einer zu betonierten Landschaft machen? Ich jedenfalls nicht. Unser Land ist schlich gesagt einfach zu klein, für mehr als 10 Millionen Menschen. Die Natur bleibt auf der Strecke. Darum auch von mir ein Nein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Vader, Luzern
    Was spricht gegen eine solche Sportveranstaltung? Es sollen interessierte Regionen die Spiele durchführen, wenn sie wollen. Aber an der Finanzierung sollen und dürfen Bund und Kantone keinen Rappen zahlen und erst recht keine Haftung für allfällige Verluste übernehmen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Robert Sturzenegger, Wolfhalden
    nach uns die Sintflut! (eine von Madame Pompadour geprägte Redewendung, welche eine Tat ohne Rücksicht auf Verluste beschreiben soll: après moi le déluge)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen