Rätselhafte Schwäche bei Judith Wyder

Auch zwei Tage nach ihrem Einbruch in der Sprint-Staffel hat Judith Wyder keine Erklärung für ihre körperliche Baisse. Dennoch will die 27-jährige Bernerin an der WM in Schottland in der Frauenstaffel und über die Langdistanz starten.

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Wyder: «WM-Abbruch ist kein Thema»

3:28 min, aus sportaktuell vom 3.8.2015

Wyder, Leaderin des OL-Frauenteams, war am Samstag als Schlussläuferin der Mixed-Staffel vom 2. auf den 4. Platz zurückgefallen und im Ziel völlig entkräftet zusammengesackt. Zum Sprint vom Sonntag war sie nicht angetreten.

Am Montag nahm sie vor den Medien Stellung zu ihrem Gesundheitszustand, der von Arzt Peter Züst und Physiotherapeut Manuel Bischofberger untersucht worden war, konnte aber keine Erklärung für ihr Tief finden. Die Bernerin hinkte bei ihrem Auftritt leicht und sprach von Rückenschmerzen.

«WM noch nicht abgehakt»

Gleichwohl gibt Wyder nicht auf. «Ich bin ohne Beschwerden und fit angereist. Es kann jetzt nicht alles kaputt sein», meinte sie. Die 27-Jährige will am Dienstag trainieren und vor der Frauen-Staffel vom Mittwoch einen Belastungstest absolvieren.

«Ich habe die WM noch nicht abgehakt. Wenn mir klar wäre, dass hier nichts mehr geht, wäre ich bereits in die Schweiz zurückgereist», betonte sie.