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Orientierungslauf Triumphales Karrierenende für Niggli

Simone Niggli hat auch das letzte Rennen ihrer einzigartigen Karriere für sich entschieden. Die 35-jährige Bernerin feierte beim Weltcup-Final in Baden im Sprint ihren insgesamt 70. Sieg. Zudem konnte sie zum 9. Mal den Gesamt-Weltcup gewinnen.

«Das ist das schönste aller Gefühle», freute sich Simone Niggli bei der Siegerehrung. Die Schweizerin beendete ihre Karriere so, wie es sich für eine Seriensiegerin gehört: mit dem totalen Triumph. Neben dem 66. Einzelsieg im Weltcup (dazu 4 mit der Staffel) konnte sie auch zum 9. Mal die Gesamt-Wertung gewinnen.

Insgesamt sicherte sich Niggli bei Weltmeisterschaften 23 Mal Gold, 2 Mal Silber und 6 Mal Bronze. Bei Europameisterschaften triumphierte die Burgdorferin 10 Mal. Erstmals war sie bei der EM 2000 bei einem Grossanlass auf das Podest gestiegen (Silber auf der Mitteldistanz).

Klarer Vorsprung

Niggli gewann den Sprint in Baden vor zahlreichen Zuschauern mit 16 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Judith Wyder. Die Dänin Emma Klingenburg belegte mit 22 Sekunden Rückstand Rang 3. Mit Sabine Hauswirth, Julia Gross und Ines Brodmann klassierten sich drei weitere Schweizerinnen in den Top Acht.

Alexandersson im Pech

Tove Alexandersson, die den Gesamt-Weltcup mit einem 2. Rang erstmals hätte gewinnen können, belegte mit 36 Sekunden Rückstand lediglich den 4. Rang. Die Schwedin lief kurz vor dem Ziel in die falsche Richtung, womit sie entscheidende Sekunden einbüsste.

Kyburz triumphiert bei den Männern

Bei den Männern holte sich Matthias Kyburz den Gesamtweltcup. Der Aargauer setzte sich im abschliessenden Sprint vor Martin Hubmann durch. Daniel Hubmann, der Kyburz den Overall-Titel noch hätte streitig machen können, verfehlte das Podest als Vierter knapp.

Legende: Video «OL: Sprint Männer («sportpanorama»)» abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Vom 06.10.2013.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Claudia, Zürich
    Auch ich habe mich geärgert. Es gibt wohl keine Sportart, in der die Schweizer Männer so erfolgreich sind: 7 in den TopTen in einem Weltcup-Rennen, 4fach-Sieg im Gesamtweltcup! Und obwohl mehrfach angekündigt ist das SRF nicht mal eine zusammenfassende Aufzeichnung wert! Auch eine Live-Übertragung wäre angemessen gewesen. Aber nicht auf Kosten von Simone Niggli, die ihre Medienpräsenz wahrlich verdient hat. Wie gesagt: Fussball kommt ja wirklich nicht zu kurz bei SRF.
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  • Kommentar von Otto Walti, Seon AG
    Nicht nur ich als OL-Läufer habe mich empört, dass das angekündigte Männerrennen nicht gesendet wurde. Der Fussball kommt im SRF bestimmt nicht zu kurz und man hätte vielleicht auch dort einmal die Möglichkeit Sendezeit zu komprimieren. Die Fussballfans sind bestimmt so sportlich um einer anderen Sportart kurze Sendezeit zu geben, es kommt ja nicht so oft vor.
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  • Kommentar von OL Läuferin, Kanton ZH
    Liebes SRF Ich finde es auch schade das Simone Niggli aufhört hat und sie hat grossartiges geleistet in ihrer Karriere... Aber diese Wochende haben auch zwei Eliteläufer bei den Herren, welche auch schon WM Medalien gewonnen haben, ihren Rücktritt erklärt. Ist wohl keine Zeile wert? Genauso wenig das heute bei den Männern im Sprint einen Doppelsieg gab und im Gesamtweltcup einen 4-fach Sieg?
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    1. Antwort von Olivia, Zürich
      Zusätzlich noch die Ankündigung, dass um 15:30 die Herren auf SRF2 gezeigt würden, stattdessen lief sowohl auf SRF2 wie auch SRFinfo Kunstturnen. Dies finde ich eine blamable Leistung... schade, dass der OL trotz vieler beachtlicher Schweizer Resultate so wenig gewürdigt wird.
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