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Rad Chris Froome vor seinem schwierigsten Sieg?

Seit 2012 prägt Chris Froome die Tour de France. Auch in diesem Jahr wird kein Weg am Briten und seiner Sky-Mannschaft vorbeiführen - auch wenn es ein paar Fragezeichen gibt.

Legende: Video Die 3 Tour-de-France-Siege von Chris Froome abspielen. Laufzeit 02:29 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.06.2017.
  • Chris Froome strebt seinen 4. Gesamtsieg an der Tour de France an
  • Die Ausgangslage scheint offener als in den letzten Jahren
  • Der Parcours komme ihm nicht unbedingt entgegen, denkt Froome

2012 pilotierte Chris Froome seinen Teamkollegen Bradley Wiggins zum Sieg, 2013, 2015 und 2016 stand der in Kenia geborene Engländer selber zuoberst auf dem Podest. Und auch 2014 hätte der Sieger Chris Froome heissen können, hätte ihn eine pannenreiche Startwoche im holprigen Norden nicht gestoppt.

Nun strebt Froome seinen 4. Sieg an der Tour de France an, womit er sich in der Bestenliste gleich hinter den Legenden Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain einreihen würde. Froome selber hat mittlerweile Blut geleckt und begonnen, über seinen Platz in der Radsport-Geschichte nachzudenken.

Legende: Video Chris Froome über seine grössten Rivalen abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.06.2017.

Viel Konkurrenz und ein komplizierter Parcours

Einfach wird es 2017 aber nicht werden. Da wäre einmal die grosse Anzahl an Herausforderern von Nairo Quintana über Richie Porte, Romain Bardet bis zu Alberto Contador und Esteban Chaves , die ein spannendes Rennen versprechen.

Zudem kommt der Parcours Froome und seiner Sky-Equipe nicht unbedingt entgegen: Nur 3 Bergankünfte und lediglich 37 Kilometer Zeitfahren stehen auf dem Programm.

Berge und Bergetappen gibt es jedoch nach wie vor genügend. Die Bedingungen für eine angriffige Fahrweise der Herausforderer sind gegeben. Froome selber rechnet auch damit, dass man nicht mitrollen und abwarten könne. Vielmehr sei eine innovative Rennstrategie gefragt. Ins Visier hat er speziell die Etappe mit dem Mont du Chat und die Ankunft auf dem Col d’Izoard genommen.

Einen «busy summer» vor sich

Etwas zu rätseln gab der Formstand von Froome in der Vorbereitung. An der Tour de Romandie liess er früh abreissen, am Dauphiné konnte er nicht um dem Gesamtsieg mitreden. Doch der Engländer selber sieht sich im Plan, er habe es wie im letzten Jahr bewusst etwas langsamer angehen lassen. Schliesslich habe er ja einen «busy summer» vor sich.

Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 23.06.2017, 20:00 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von David Kummer (davidsson)
    Wieso steht im Titel: «Auch in diesem Jahr wird kein Weg am Briten und seiner Sky-Mannschaft vorbeiführen»? Klar ist er der grösste Favorit. Schlussendlich ist es aber trotzdem Radsport und alles kann passieren, wie im Jahre 2014!
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