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Rad «Das war's»: Keine Gnade für Sagan

Peter Sagan bleibt von der Tour de France ausgeschlossen. Ein Einspruch seines Teams Bora-Hansgrohe wurde vor dem Start der 5. Etappe abgelehnt.

Legende: Video Urteil bleibt bestehen: Sagan muss Tour verlassen abspielen. Laufzeit 01:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 05.07.2017.

Keine Gnade für Peter Sagan: Der Weltverband UCI hat den Einspruch des deutschen Rennstalls Bora-Hansgrohe gegen den Ausschluss seines slowakischen Sprint-Stars abgelehnt. Damit ist die 104. Tour de France für Sagan noch vor dem Start zur 5. Etappe zu Ende.

Ich stimme mit der Meinung der Jury nicht überein.
Autor: Peter Sagan

«Ich muss die Entscheidung akzeptieren. Natürlich stimme ich mit der Meinung der Jury nicht überein. Ich denke, ich habe im Sprint nichts falsch gemacht», sagte Sagan am Mittwochmorgen in einem knappen Statement. «Es war schlimm, dass Mark gestürzt ist, das tut mir leid. Ich hoffe, er erholt sich gut. Es war ein verrückter Sprint, aber es war nicht der erste dieser Art, und es wird nicht der letzte gewesen sein. Das war's.»

Sagan hatte am Dienstag im Zielsprint der 4. Etappe den Briten Mark Cavendish mit dem Ellbogen in die Absperrung gedrängt und war daraufhin disqualifiziert worden. Cavendish brach sich beim Sturz das rechte Schulterblatt und musste die Tour aufgeben.

User stimmen dem Urteil zu

Ähnlich wie die UCI sehen die SRF-User die Sachlage: Über 11'000 Personen nahmen an unserer Umfrage teil – ziemlich genau 2 Drittel sprachen sich für einen Ausschluss Sagans von der Tour aus:

Sagan dankt seinen Fans

Thank you!, Link öffnet in einem neuen Fenster

Ein Beitrag geteilt von Peter Sagan (@petosagan) am

Sendebezug: SRF info, sportlive, 04.07.2017, 14:20 Uhr

21 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Die Strafe ist unverhältnismässig. Solche Szenen gibt es immer wieder bei Sprintankünften. Cavendisch ist schon fast ein Meister im Anrempeln, Wege abschneiden usw. & er wurde noch nie von einer Tour ausgeschlossen. An Sagan wollte man vermutlich einfach ein Exempel statuieren.
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  • Kommentar von Andreas Steiner (steinia)
    Die Strafe ist zu mild; nur Ausschluss vo der TF reicht nicht für eine solche Unsportlichkeit. Seine gestürzten Kollegen hätten schwerere Verletzungen erleiden können. Dies nahm Sagan in Kauf mit dieser Tätlichkeit.
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  • Kommentar von Peter Fischer (Peter Fischer)
    Um solche Ereignisse zu verhindern gibt es nur noch die virtuelle Entscheidung. Maximal 2 Fahrer pro Mannschaft steigen für die Ermittlung des Siegers auf Räder mit fixierten Rollen um und fahren so den letzten Kilometer virtuell ins Ziel. Wollen wir das?
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Eine andere Möglichkeit wäre es, die Anzahl der sowieso langweiligen Sprint-Etappen oder die Wichtigkeit der Etappensiege zu reduzieren. Es sollen die Fahrer honoriert werden, die ein Rennen attraktiv machen, nicht diejenigen, die 200 Kilometer im Windschatten fahren, ihre Mannschaften arbeiten lassen und nur die letzten 200 Meter sprinten. Natürlich hätte man schon früher durchgreifen sollen, aber deswegen jetzt nicht zu reagieren, wäre auch wenig zielführend,
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Uiii, P. Z. So betrachtet, ist durch die Sky-Mannschaft die ganze Tour wieder langweilig geworden. Vorher war es A. L. mit seinem Team. Die fahren auch 200 km im Windschatten innerhalb des Feldes mit, leisten keine Arbeit, ziehen es bei Sprintetappen durch bis ans Ziel & bei anderen Etappen, wenn alle, die gearbeitet haben müde Beine haben, zünden sie 3 bis 5 Km vor dem Ziel noch rasch den Turbo & ihr Leader ist wieder in Gelb & durch alle ungeschriebenen Gesetze bleibt das so bis nach Paris.
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