Der historische Hattrick für Peter Sagan?

Seit September 2015 liegt das Regenbogentrikot auf den Schultern von Peter Sagan. In Bergen könnte der Slowake nun als erster Fahrer den 3. WM-Titel auf der Strasse in Serie holen.

Video «Peter Sagan – die schillernde Figur im Radsport» abspielen

Peter Sagan – die schillernde Figur im Radsport

1:50 min, vom 22.9.2017

Seit einigen Jahren ist Peter Sagan einer der dominierenden Fahrer bei allen Rennen, die gemeinhin als «flach» bezeichnet werden. Der Slowake begeistert mit offensiver Fahrweise. Sein Ziel scheint stets einzig der Sieg zu sein.

Zusatzinhalt überspringen

Live-Hinweis

Live-Hinweis

Verfolgen Sie das WM-Strassenrennen der Männer am Sonntag ab 13:40 Uhr auf SRF zwei (Fortsetzung folgt auf SRF info). Auch in unserer Sport App mit Stream & Ticker sind Sie live dabei.

Bei Weltmeisterschaften hat dies in den letzten Jahren bestens geklappt, 2015 in Richmond und 2016 in Doha holte er sich den Titel auf der Strasse.

Erster Hattrick der Geschichte?

Sagan, der auch in den sozialen Medien gerne für Aufsehen sorgt, hat in seiner Profi-Karriere bislang genau 100 Siege gesammelt. Fünf Mal gewann er das grüne Trikot bei der Tour de France. Einen 6. Erfolg hatte er vergangenen Sommer anvisiert, ehe er nach einem Rempler gegen Mark Cavendish disqualifiziert wurde.

In Bergen winkt Sagan nun gar ein Eintrag in die Geschichtsbücher: Als erster Fahrer in der 96-jährigen WM-Geschichte könnte er zum 3. Mal in Folge den Titel im Strassenrennen holen. Das höchste aller Gefühle waren bislang «Doppelsiege», zuletzt 2006/2007 durch Paolo Bettini.

Strassen-WM: Die erfolgreichsten Fahrer

3 Titel

Alfredo Binda (It)
1927, 1930, 1931
Rik van Steenbergen (Ho)
1949, 1956, 1957
Eddy Merckx (Be)
1967, 1971, 1974
Oscar Freire (Sp)
1999, 2001, 2004
2 Titel

Georges Ronsse (Be)
1928, 1929
Albéric Schotte (Be)
1948, 1950
Rik van Looy (Be)
1960, 1961
Freddy Maertens (Be)1976, 1981
Greg Lemond (USA)
1983, 1989
Peter Sagan (Slk)
2016, 2017
Schweizer WM-Titel

Hans Knecht
1946
Ferdy Kübler
1951
Oscar Camenzind
1998