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Rad Etappensieg: Küng fährt zu grösstem Erfolg als Strassenfahrer

Jungprofi Stefan Küng hat seinen bisher grössten Triumph bei einem Strassen-Rennen der Elite gefeiert. Der Ostschweizer gewann die 4. Etappe an der Tour de Romandie von La Neuveville nach Freiburg nach einer Solo-Flucht.

Legende: Video Küng holt sich grössten Triumph auf der Strasse abspielen. Laufzeit 03:00 Minuten.
Aus sportaktuell vom 01.05.2015.

Die Tour de Romandie ist bisher ein Fest für alle Schweizer Fans. Nach den 2 Etappen-Siegen von Michael Albasini fuhr am Freitag Stefan Küng im strömenden Regen zu seinem bisher grössten Sieg an einem Strassen-Rennen der Elite.

Auf dem 169,8 km langen Teilstück von La Neuveville nach Freiburg lancierte Küng 25 km vor dem Ziel den entscheidenden Angriff und gewann schliesslich solo mit knapp 40 Sekunden Vorsprung auf die ersten Verfolger.

Küng zeigt taktisch kluges Rennen

Bereits nach dem Start konnte sich Küng mit einer sechsköpfigen Spitzengruppe vom Feld absetzen. Erfreulicherweise gehörte der 21-jährige Jungprofi auch noch der Fluchtgruppe an, als der Belgier Jan Bakelants bei Rennhälfte das Tempo verschärfte und damit die Fluchtgruppe auf 4 Fahrer reduzierte.

Legende: Video Etappensieger Küng: «Ich dachte, jetzt probiere ich es» abspielen. Laufzeit 02:22 Minuten.
Aus sportlive vom 01.05.2015.

Nach Küngs unbestechlichem Antritt versuchten zunächst Bakelants und Bert-Jan Lindeman zu zweit die Lücke zum Schweizer zu schliessen – erfolglos. Auch zahlreiche Angriffe aus dem Feld scheiterten, da die Helfer von Tour-Leader Albasini diese sofort abwehrten.

Albasini weiter in Gelb

Albasini, der das Ziel schliesslich mit 52 Sekunden Rückstand auf Küng passierte, wird somit auch am Samstag auf der 5. Etappe von Freiburg nach Champex-Lac das gelbe Leadertrikot tragen. Der Thurgauer führt weiterhin mit 20 Sekunden vor Ivan Santaromita (It) und Vorjahressieger Chris Froome (Gb).

Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 01.05.15 16:00 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Lukas Siegfried, Bern
    Leider wurde der Rennverlauf im sportaktuell-Beitrag verzerrt dargestellt. Küng fuhr bereits in der zweitletzten Abfahrt des Tages weg und nicht wie gezeigt in der letzten, 11 Kilometer vor dem Ziel. Den letzten Bergpreis der 3. Kategorie bewältigte er ebenfalls alleine, seine Soloflucht erstreckte sich über rund 25 Kilometer. Damit ist die Leistung des Jungen noch um einiges höher einzustufen.
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  • Kommentar von Pankraz Mai, SG
    Gut gemacht, bravo Stefan Küng. Die Wilener freuen sich über die tollen Leistungen.
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