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Rad Fränk Schleck für 1 Jahr gesperrt

Die Anti-Doping-Agentur Luxemburgs (ALAD) hat Radstar Fränk Schleck für ein Jahr gesperrt. Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 14. Juli 2012.

Legende: Video «Fränk Schleck für 1 Jahr gesperrt («sportaktuell»)» abspielen. Laufzeit 0:11 Minuten.
Vom 30.01.2013.

Fränk Schleck vom Team Radioshack, der nach der 13. Etappe der Tour de France 2012 positiv getestet worden war, wird damit die kommende Frankreich-Rundfahrt verpassen. Schleck wurde das Diuretikum Xipamid nachgewiesen, das zur Verschleierung von Dopingmitteln eingesetzt werden kann.

«Zu streng»

Der Tour-Dritte von 2011 bestritt die Vorwürfe bis zuletzt und behauptete, ihm sei die Substanz untergeschoben worden. «Ich habe nie einen Fehler begangen», so der 31-jährige Luxemburger. «Ich halte das Urteil für zu streng.» Um eine Geldstrafe kommt der Teamkollege von Fabian Cancellara herum, er muss aber die Gerichtskosten tragen.

Rekurs möglich

Gegen das Urteil können nun sowohl Schleck selbst wie auch der Radsport-Weltverband (UCI) und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) innerhalb von 21 Tagen vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Berufung einlegen. Im günstigsten Fall hätte Schleck mit einer Verwarnung davon kommen können, im schlechtesten mit einer zweijährigen Sperre.

12 Kommentare

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  • Kommentar von T. Hink, Zürich
    Wieso machen Sie überhaupt noch Dopingkontrollen in diesem Sport? Meiner Meinung nach sollte man im Radsport Doping legalisieren. Dann könnten die Fahrer ganz offen Werbung für Hersteller ihrer Mittelchen machen. Nähme mich dann Wunder, wer dann noch als Werbe- und Versuchsmaskottchen zur Verfügung stehen würde. Sollen sich doch umbringen wenn Sie wollen...
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    1. Antwort von Seemann, Berg
      Guter Gedanke Hr. Hink....
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    2. Antwort von Peter Escher, Zermatt
      ... mit Pasta und Wasser, Tage & Wochen TOP - Leistungen ... ??? eher Dop - Leistungen !!
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    3. Antwort von giorgio, zürich
      ...na es geht doch Herr Hink, wenn sie nur noch "Rad" vor sport weglassen dann sind sie auf dem richtigem weg! ;))
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  • Kommentar von Martin, Morschach
    Untergeschoben............hmmm.... da war doch was...? sicher wieder ein fall von mutwilliger Manipulation der Zahnpasta! Genau wie bei Dieter Baumann.
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    1. Antwort von giorgio, zürich
      ooh, wieder ein der alles besser wisse ;))
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  • Kommentar von Herbert, Zürich
    Teamkollege von Cancellara? Schleck ist erwischt worden, alle anderen im Team sind sauber, ein ganz klarer Fall. Das ist doch ein absoluter Witz. Wer glaubt heute ernsthaft noch an einen sauberen Profi-Radsport?
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    1. Antwort von giorgio, zürich
      ...sind ihr alle wirklich so naiv? Was ist sauber? banken,versicherungsgeschäfte, börse, showbusiness,politik..?? Gerade die, die nun alle und alles verdammen schreien nach mehr leistung, nach mehr rekorden, nach mehr medailen. Jeder soll sich zuerst selber an der nase nehmen, bevor er die jungs und girls die sich für die "EHRE" der nation und deren TV-sofaexperten abstrampeln als nieten und betrüger anschwärtz...
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    2. Antwort von T.Hink, Zürich
      @ giorgio: Also wer soll jetzt da naiv sein? Sie sind glaub der Einzige in diesem Forum, der noch an die Unschuldigkeit des Radsports glaubt. Ob die anderen Forumsteilnehmer an die "Sauberkeit" von Banken, etc. glauben, ist nicht bekannt. Ich persönlich glaube nicht an die Sauberkeit dieser Institutionen. Der Unterschied zum Radsport ist allerdings, dass bei Letzteren die Exponenten es langsam aber sicher aufgeben das Gegenteil zu behaupten...
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    3. Antwort von bruno, Luzern
      der CLUB war für mich eine grosse Enttäuschung - nicht ein Wort darüber, dass bei einer Grippewelle sogar um die 50% der Schulkinder positiv getestet würden (1-2 Jahre Schulverbot wegen unerlaubter Substanzen im Hustensaft oder einer schmerzlindernden Creme?). Und richtig Giorgio! in der Wirtschaft ist alles erlaubt (ausser sich zudröhnen), die Mehrheit der Manager und Künstler wären bei einem Dopingtest "positiv". Soll heissen, sehr viele alltägliche Substanzen gelten bereits als Doping
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