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Froome hält sich in der letzten Alpenetappe schadlos
Aus sportaktuell vom 23.07.2016.
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Rad Froome unmittelbar vor 3. Tour-Sieg

Der Sieger der Tour de France 2016 dürfte Chris Froome heissen. Der Brite führt das Gesamtklassement vor der Schlussetappe mit komfortablem Vorsprung an. Den Tagessieg schnappte sich der Spanier Jon Izagirre.

  • Chris Froome hat den Gesamt-Sieg so gut wie sicher
  • Jon Izagirre sichert sich die 20. Etappe
  • Jarlinson Pantano vom Schweizer Team IAM holt sich den Bergpreis der «Hors Catégorie»

Die vorletzte Etappe der Tour de France 2016 brachte mit frühen Fluchten, Regenfällen und einem souveränen Leader in Gelb viel Altbekanntes mit sich: Auf den rund 147 km von Megève nach Morzine spielten Jon Izagirre und Dominator Chris Froome die Hauptrollen auf dem letzten Alpenstück.

Chris Froome.
Legende: In Front Chris Froome. Keystone

Froome (wohl) zum Dritten

Alles deutet nach der 20. Etappe darauf hin, dass Chris Froome am Sonntag nach 2013 und 2015 seinen dritten «Grande Boucle»-Erfolg feiern kann. Der Brite weist vor der Schlussetappe in die Avenue der Champs-Elysées, bei welcher der Leader traditionell nicht mehr angegriffen wird, einen Vorsprung von rund 4 Minuten im Gesamtklassement auf. Seine ersten Verfolger sind der Franzose Romain Bardet sowie Nairo Quintana aus Kolumbien.

Izagirre erkämpft sich den Tagessieg

Den Tagessieg der anspruchsvollen Etappe mit unter anderem 2 Bergpreisen der ersten Kategorie und dem Aufstieg zum Col de Joux Plane, einem Gipfel der «Hors Catégorie», erkämpfte sich Jon Izagirre. Bei strömendem Regen setzte sich der Spanier dank einer risikofreudigen Abfahrt vor Jarlinson Pantano und Vincenzo Nibali durch.

Das Trio hatte den Schlusssteil des Rennens in einer Fluchtgruppe mit Julian Alaphilippe bestritten. In der Abfahrt vom 1691 m hohen Col de Joux Plane liess Izagirre die Konkurrenz dann im Regen stehen.

Gesamtklassement nach der 20. Etappe

Rang
Fahrer
TeamZeit
1.Chris Froome (Gb)
Team Sky
86:21'40''
2.Romain Bardet (Fr)
AG2R La Mondiale
+ 04'05''
3.Nairo Quintana (Ko)
Movistar+ 04'21''
4.Adam Yates (Gb)
Orica-Bikeexchange+ 04'42''
5.Richie Porte (Au)
BMC Racing Team
+ 05'17''
14.Sebastien Reichenbach (Sz)
FDJ+ 24'59''

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Tour de France

5 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Reichenbach fuhr eine solide Tour, mehr aber nicht. Die übrigen Schweizer zeigten nichts ausser, dass sie teilweise brave, aber wenig zielführende Helferdienste verrichten können. Reichenbach hat nicht das Zeugs zum Top Ten Fahrer. Er ist in den Bergaufstiegen o.k., leider aber in den Abfahrten, in den Zeitfahren, punkto Endschnelligkeit und in den Flachetappen bescheiden. Der schweizerische Radsport wird nach Cancellaras Rücktritt sehr schwierigen Zeiten entgegensehen.
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Ohne den Sturz vom Freitag, wäre Reichenbach wohl etwa zwölfter. Das ist nicht weit weg von den Top Ten für einen Fahrer, der eigentlich als Helfer zur Tour gestartet ist! Ausserdem gehört zum Radsport auch das Mountainbike und da hat die Schweiz recht gute Aussichten. Zudem können wir auch gespannt sein, wie sich die Karriere von Stefan Küng weiter entwickelt. Für ein kleines Land wie die Schweiz eigentlich recht rosige Aussichten...
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  • Kommentar von Mike Brunner  (Mike Brunner)
    Schade für die Franzosen dass Romain Bardet wohl erst in 5-10 Jahren zum Tour-Sieger erhoben wird wie so üblich an der Tour die letzten Jahre. Aber es gilt natürlich auch für Froome die Unschuldsvermutung :D
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    1. Antwort von Werner Blatter  (blatti)
      100% richtig .... Ich weiss aus sehr sicherer Quelle von jemandem das die Letzten Jahre die Nr. 1- 50 alle Dreck am stecken haben von daher ist es sowieso Zeit Verschwendung diesen Mist anzuschauen...
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    2. Antwort von Astrid Etter  (Raja)
      Herr Blatter, warum tun Sie es dann? Viele Menschen sehen die TdF sehr gerne & sind es Leid immer diese blöden Kommentare lesen zu müssen. Schauen Sie nur die begeisterten Leute alle an der Strasse! Ich glaube da ist man nur neidisch & wenn man nicht zu 100 % sicher ist wegen der Leistung sollte man besser den Mund halten und eben den TV ausmachen. Es gibt ja noch genug anderen Sport oder man setzt sich selber mal auf's Rad und fährt solche Strecken, viel Spass ....
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