Gaviria doppelt nach – Pibernik freut sich zu früh

Wie schon am 3. Tag hat Fernando Gaviria dank seiner Endschnelligkeit auch die 5. Giro-Etappe zu seinen Gunsten entschieden. Für einen ungewollten Lacher sorgte Luka Pibernik.

Fernando Gaviria schreit im Ziel seine Freude heraus. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der nächste Jubelschrei Fernando Gaviria. Keystone

Im 2. und letzten Teilstück auf Sizilien, das über 159 km von Pedara nach Messina führte, kamen erwartungsgemäss die Sprinter zum Zug. Erneut machte dabei Fernando Gaviria das Rennen. Der Kolumbianer hatte bereits am Sonntag den schnellsten Antritt.

Bob Jungels konnte als erster Fahrer im 100. Jubiläums-Giro das rosa Trikot verteidigen. Der Luxemburger, vergangenes Jahr Sechster der italienischen Landesrundfahrt, führt die Gesamtwertung weiter mit 6 Sekunden Vorsprung vor dem Briten Geraint Thomas an.

Pibernik schaut dumm aus der Wäsche

Ein böses Erwachen gab es für Luka Pibernik. Der Slowene war im Glauben, den vermeintlich grössten Erfolg seiner Karriere gefeiert zu haben. Der mit breiter Brust jubelnde Pibernik hatte aber schlicht ignoriert, dass nach der Zieldurchfahrt noch eine weitere Runde über knapp 6 Kilometer zu fahren war.

Erst als das Feld am 23-Jährigen unbeeindruckt vorbeiradelte, bemerkte Pribernik sein Missgeschick.

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Pibernik wähnt sich am Giro als Tagessieger

0:28 min, aus sportflash vom 10.5.2017