Zum Inhalt springen
Inhalt

Rad Kirjenka wird überraschend Zeitfahr-Weltmeister

Wassili Kirjenka hat die gesamte Konkurrenz düpiert und sich in Richmond den WM-Titel im Zeitfahren gesichert. Top-Favorit Tony Martin wurde nur 7., auch für die Schweizer setzte es Enttäuschungen ab.

Legende: Video Zusammenfassung des WM-Zeitfahrens abspielen. Laufzeit 01:32 Minuten.
Aus sportlive vom 23.09.2015.

Stefan Küng und Silvan Dillier blieben mit den Rängen 19 und 30 hinter den Erwartungen zurück. Küng verlor 2:17 Minuten auf den überraschenden Wassili Kirjenka, Dillier fast drei Minuten.

«Vielleicht bin ich etwas zu schnell losgefahren. Es war schwierig für mich, das Rennen richtig einzuteilen», sagte Küng nach der WM-Prüfung. Er werde aber wichtige Erfahrungen mitnehmen können: «Nun habe ich einen Richtwert und weiss, woran ich für die Zukunft arbeiten muss», so Küng.

Wassili Kirjenka.
Legende: Darf das begehrte Regenbogen-Trikot tragen Wassili Kirjenka. Imago

Die Krönung für Kirjenka

In 1:02:29 Stunden legte Kirjenka den 53 km langen Parcours am schnellsten zurück. Der Weissrusse aus dem Sky-Team, der schon im Giro als Sieger des Zeitfahrens brilliert hatte und in den letzten Jahren einmal Dritter (2012) und zweimal Vierter in den WM-Zeitfahren geworden war, verwies den Italiener Adriano Malori und den Franzosen Jérôme Coppel aus dem Schweizer IAM-Team auf die weiteren Medaillenränge.

Nur Rang 7 für Martin

Eine herbe Enttäuschung setzte es für Top-Favorit Tony Martin ab. Der Deutsche, der von 2011 bis 2013 dreimal in Serie triumphiert hatte, musste sich mit Rang 7 begnügen. Damit verpasste es der 30-Jährige, den Rekord von Fabian Cancellara von vier WM-Titeln im Zeitfahren einzustellen.

Auch Tom Dumoulin, Rohan Dennis und Taylor Phinney – im Vorfeld als Mitfavoriten und sichere Medaillen-Kandidaten gehandelt – gingen allesamt leer aus.

Sendebezug: SRF zwei/info, sportlive, 23.9.15, 19:00 Uhr.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Sandro, Zürich
    Für die Schweiz setzt es eine Enttäuschung ab... ist sicher nicht ein Glanzlicht, aber man sollte die Erwartungen an die jungen Schweizer nicht zu hoch schrauben. Generell sollte man Küng nicht unter Druck setzten und mit Cancellara vergleichen. Der Erfolg kommt über die Erfahrung. Lieber nachhaltig entwickeln... keiner will in ein paar Jahren negative Schlagzeilen lesen... ihr wisst was ich meine.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen