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Rad Matthews überrascht Sagan

Der Australier Michael Matthews hat das 10. Teilstück der Tour de France gewonnen. Er setzte sich im Sprint einer Sechser-Spitzengruppe souverän durch.

Legende: Video «Matthews gewinnt 10. Etappe » abspielen. Laufzeit 4:40 Minuten.
Aus sportaktuell vom 12.07.2016.

Am Schluss kamen nur noch 6 Fahrer für den Tagessieg in Frage. Die Spitzengruppe, die einst 15 Profis umfasst hatte, war laufend geschrumpft. Vom Sextett wurden Top-Sprinter Peter Sagan die besten Chancen auf den Triumph in Revel eingeräumt.

Doch der Slowake im Weltmeister-Trikot wurde geschlagen. Michael Matthews hatte in der Schlussphase die besten Beine. 200 Meter vor dem Ziel, als der Sprint schon voll im Gang war, lag der Australier lediglich auf Rang 5. Doch dann zündete er den Turbo und konnte schon vor dem Zielstrich die Arme jubelnd in die Höhe reissen.

Mir fehlen die Worte.
Autor: Michael Matthews

Für Matthews vom Orica-Team war es der 1. Etappensieg bei der Tour de France. Der Vize-Weltmeister von 2015 hatte bereits drei Tagessiege bei der Vuelta und zwei Etappenerfolge beim Giro ergattert. «Mir fehlen die Worte», sagte der ungläubige Tagessieger im Ziel.

Froome weiterhin in Gelb

Hinter Matthews wurde Sagan Zweiter, auf Rang 3 sprintete der Norweger Edvald Boasson Hagen. Das Feld mit sämtlichen Gesamtklassements-Favoriten kam nach dem 197 km langen Teilstück von Andorra via dem «Dach der Tour» (Port d'Envalira; 2408 M.ü.M.) nach Revel mit 9:39 Minuten Rückstand ins Ziel.

Dennoch gab es an der Spitze keine Veränderungen: Noch immer führt der Brite Chris Froome mit 16 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Adam Yates und Daniel Martin aus Irland (+ 0:19).

Legende: Video «Zielankunft der 10. TdF-Etappe» abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Vom 12.07.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.7.16, 14:10 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Sascha Rech, Oetwil an der Limmat
    Sorry SRF - aber die Berichterstattung und der Titel sind absolut irreführend. Von Überraschung kann keine Rede sein - viel mehr von einer taktischen Meisterleistung der 3 (!) Orica Fahrer im 6er Fluchtfeld. Mit wiederholten Angriffen im Schlussaufstieg und in den 3 flachen Km vor dem Ziel haben sie Sagan immer wieder zur Reaktion gezwungen - bis ihm schliesslich die Kraft für den Sprint ausgegangen ist! Bitte professionellere Kommentare verfassen oder sonst nur das Klassement einblenden ...
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