Riblon: «Incroyable, incroyable, incroyable»

18 Etappen haben die Franzosen warten müssen - jetzt hat die Grande Nation ihren grossen Sieger: Christophe Riblon. Der 32-Jährige konnte seinen Erfolg auf der Alpe d'Huez kaum fassen.

«Das ist einfach unglaublich, unglaublich, unglaublich», stammelte der tief bewegte Franzose. «Fünf Kilometer vor der Ziel habe ich nicht mehr daran geglaubt, ich hatte mich bereits mit dem zweiten Platz abgefunden.»

Der Ag2r-Fahrer widmete den Sieg seinem Team-Kollegen Jean-Christophe Peraud, der sich am Mittwoch im Zeitfahren an der Schulter verletzt hatte und aufgeben musste.

Froome: «Alles in allem ein guter Tag für uns»

Der Leader Chris Froome musste im Ziel vor allem seine kurze Schwächephase erklären: «Ich habe Zucker gebraucht. Ich weiss aber nicht, ob es mir geholfen hat so kurz vor dem Ziel», sagte der Brite.

Sein Helfer Richie Porte hatte sich zurückfallen lassen und seinem Kapitän aus dem Mannschaftswagen ein Elektrolyt-Gel organisiert. Weil zusätzliche Verpflegung auf den letzten Kilometern nicht erlaubt ist, wurden Porte und Froome für diese Aktion mit einer Zeitstrafe von 20 Sekunden bestraft.

Froome mochte den Zwischenfall jedoch nicht dramatisieren: «Ich wusste, dass keine grosse Gefahr besteht, mein Hauptrivale Contador war ja hinter mir. Alles in allem war es ein guter Tag für uns.»