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Rad Sagan siegt im Sprint und übernimmt «Maillot jaune»

Peter Sagan hat das 2. Teilstück der 103. Tour de France über 183 km von Saint-Lo nach Cherbourg im Sprint für sich entschieden. Damit löste er Mark Cavendish an der Spitze des Gesamtklassementes ab.

Legende: Video Peter Sagan siegt und holt Leadertrikot abspielen. Laufzeit 3:11 Minuten.
Aus sportaktuell vom 03.07.2016.

Peter Sagan war einmal mehr zur Stelle, als es einen Sieg zu erben gab. Denn bis knapp einen Kilometer vor dem Ziel hatte Jasper Stuyven an der Spitze gelegen. Der Belgier war als Letzter einer vierköpfigen Spitzengruppe übrig geblieben, die schon kurz nach dem Start ausgerissen war und zwischenzeitlich über 7 Minuten Vorsprung auf das Feld herausgefahren hatte.

Ich dachte, dass zwei Ausreisser durchgekommen waren.
Autor: Peter Sagan
Legende: Video Ein überraschter Peter Sagan im Interview (engl.) abspielen. Laufzeit 1:37 Minuten.
Vom 03.07.2016.

Auf den letzten Metern im Anstieg nach Cherbourg gingen aber auch Stuyven die Energiereserven aus. Sagan nutzte die Gunst der Stunde und entschied den langen Bergsprint vor dem Franzosen Julian Alaphilippe und dem Spanier Alejandro Valverde für sich. Mit dem Sieg übernahm er auch erstmals in seiner Karriere das gelbe Leadertrikot.

«Ich war überrascht, dass ich gewonnen habe», sagte Sagan nach dem Rennen. «Ich dachte, dass zwei Ausreisser durchgekommen waren.»

Contador und Porte mit Rückstand

Zu den Verlierern der 2. Etappe gehörten die Mitfavoriten Alberto Contador und Richie Porte. Der Spanier konnte nach einem weiteren Sturz das Tempo am Ende nicht mehr mitgehen. Und der Australier beklagte wenige Kilometer vor Etappenende einen Hinterraddefekt, wodurch er mehr als eineinhalb Minuten nach den Spitzenfahrern über die Ziellinie fuhr.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Astrid Etter, Reiden
    Ja ich finde solche Sprüche kann man einfach sein lassen, man muss es ja nicht schauen wenn man eine solche Einstellung. Geniesst doch einfach auch die wunderschönen Bilder aus Frankreich.
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  • Kommentar von Karl Müller, Düdingen
    Wird das wieder eine Tour der Spritzen? Gewinnt derjenige, welcher im Betreuerstab die "schlauesten" Mediziner hat? Dieser Peter Sagan und ein paar andere sind mir unheimlich. Ich schreibe dies, obwohl mich einige Leser teeren und federn möchten.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Seit der Aera L. A. wird betreffend Doping im Radrennsport sehr viel getan. Mehr als bei allen anderen Sportarten. Nur findet sich dort heute ein Doping-Sünder, wird sofort eine riesige Geschichte darum gemacht & alle Leistungen dieser Profis wird hinterfragt. Und Sprinter schonen bei Sprintankünften während des Rennen logischerweise ihre Kräfte, damit sie beim Sprint noch die Beine dafür haben. Da ist überhaupt nichts unheimliches dran.
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