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Reiten Guerdats «Nino des Buissonnets» – geht er nun in Pension?

Steve Guerdat hat mit «Nino des Buissonnets» die Medaille in Rio nur knapp verpasst. Es dürfte der letzte grosse Auftritt des Spitzenpferdes gewesen sein.

Steve Guerdat und sein Franzosen-Wallach Nino des Buissonnets.
Legende: Erfolgreiches Duo Steve Guerdat und sein Franzosen-Wallach Nino des Buissonnets. EQ Images

Vor rund zwei Wochen beendete Steve Guerdat mit seinem 15-jährigen Wallach Nino des Buissonnets die Olympischen Spiele auf dem undankbaren 4. Platz. Der Abwurf am ersten Hindernis im Stechparcours liess die Medaillenträume des 33-jährigen Jurassiers platzen.

Legende: Video Guerdat vergibt Medaille im Stechen abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.
Aus Rio 2016 vom 19.08.2016.

Nun gab Guerdat auf seiner Facebook-Seite bekannt, dass der Wallach keine Championate mehr bestreiten wird.

Damit wird Nino des Buissonnets an Europa- und Weltmeisterschaften nicht mehr für die Schweiz einreiten, der braune Wallach wird auch keine Olympischen Spiele und keine Weltcupfinals mehr bestreiten.

Ganz zur Ruhe setzen will ihn Guerdat aber noch nicht. Noch sei der Wallach in guter Form und der Romand will ihn in ausgewählten Prüfungen einsetzen. So soll Nino des Buissonnets unter anderem im Dezember beim CSI Genf eingesetzt werden, im letzten Jahr gewann das Paar die Grand-Slam-Prüfung von Genf.

Nino des Buissonnets

Das Pferd «Nino des Buissonnets» ist mit seinem eigenwilligen Springstil in die Herzen der Springsportfans gesprungen. Unter dem Hashtag #flyingnino gibt es über 6000 Meldungen. Ein Pferd zwischen «Genie und Wahnsinn», wie sein Reiter Guerdat ihn beschreibt.

Nino des Buissonnets ist ein Nachkomme des berühmten französischen Springvererbers «Kannan». Mit Guerdat hat der Wallach 2 Olympische Spiele (1. Platz; 4. Platz), eine Weltmeisterschaft (11. Platz); eine Europameisterschaft (8. Platz), sowie drei Weltcupfinals (2 x 2. Platz, 5. Platz) bestritten. Sein grösster Erfolg ist der Gewinn der Goldmedaille in der Einzelwertung an den Olympischen Spielen in London 2012.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Denise Gasagrande: Ich gebe Ihnen Recht - jedoch nicht bei einem internationalen, siegesgewohnten Springpferd. Diese sollen weitergearbeitet werden - natürlich im Alter in Ruhe - jedoch NIE nur noch auf die Weide gestellt werden. Ich bin sicher, dass St. Guerdat das weiss und Nino nicht abschiebt auf die Weide ! Er sagt ja auch, dass er Nino nur noch in ausgewählten Prüfungen einsetzt. Das ist bestimmt für Nino wunderbar und richtig.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Jedem Springpferd, ist die gegen seine Natur - vom Menschen - erzwungene Parcourspringreiterei, zu erlassen. Wer Pferde wirklich kennt, weiss, dass ein Pferd ein Hindernis, wenn immer möglich umgeht! Das Pferd ist ein Herdentier mit Wandertrieb. Die Einzelhaltung von Pferden, die angebliche "Sportreiterei", ist ganz klar gegen die Natur des Pferdes und damit zu verbieten! Wer das Pferd liebt, sieht zu, dass dieses nach seinem "Gusto" leben kann - Herdenhaltung mit Wandermöglichkeiten....
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