Schweizer Springreiter enttäuschen in Calgary

Die Schweizer Springreiter haben im Nationenpreis des CSIO Calgary enttäuscht. Werner Muff, Martin Fuchs, Romain Duguet und Steve Guerdat klassierten sich auf dem 8. und letzten Rang.

Steve Guerdat und seine Schweizer Teamkollegen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sprangen hinterher Steve Guerdat und seine Schweizer Teamkollegen. Keystone

Die Schweizer kamen im Feld der acht teilnehmenden Nationen nicht auf Touren und bekundeten besonders mit der Dreierkombination vor dem letzten Sprung Mühe. Dort patzten neben Werner Muff, der mit Landthago das Streichresultat lieferte, auch Olympiasieger Steve Guerdat mit Nasa und Martin Fuchs mit Conte della Caccia.

Deutschland siegt vor Belgien

Der einzige Schweizer, der bei diesem Hindernis makellos blieb, war Romain Duguet auf La Prestige St. Lois. Dafür fiel beim 32-jährigen schweizerisch-französischen Doppelbürger, der bis 2012 für Frankreich angetreten war, am letzten Oxer im Parcours eine Stange. «Eine einzige Nullrunde hätte gereicht für den zweiten Umgang», sagte Equipenchef Stéphane Montavon.

Den Sieg holte sich wie im Vorjahr Deutschland, das sich im Stechen gegen Belgien und Frankreich durchsetzte. Deutschlands Schlussreiter Hans-Dieter Dreher blieb in der Barrage als einziger auf seinem Hengst fehlerfrei.