Trio an der Spitze - Stucki zurückgebunden

Am 16. Kilchberger Schwinget liegen nach 3 Gängen die beiden Berner Willy Graber und Matthias Siegenthaler sowie der Innerschweizer Christian Schuler an der Spitze. Für Christian Stucki ist die Titelverteidigung derweil in weite Ferne gerückt.

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Bildlegende: Matthias Siegenthaler (oben). EQ Images

Mit 3 Siegen und jeweils 29,75 Punkten führen Willy Graber, Christian Schuler und Matthias Siegenthaler die Rangliste des Kilchberger Schwinget an. Das Trio vermochte sich damit bereits einen komfortablen Vorsprung auf die Konkurrenz zu erarbeiten.

Sempach voll im Rennen

Zu den ersten Verfolgern, die einen Punkt hinter der Spitze liegen, gehört Matthias Sempach. Der Schwingerkönig war mit einem Gestellten gegen Andreas Ulrich in den Wettkampf gestartet. In der Folge konnte er sich jeweils mit der Maximalnote gegen Benji von Ah und Philipp Laimbacher durchsetzen. Mit Florian Gnägi ist ein weiterer Schwinger aus dem erweiterten Favoritenkreis im gleichen Rang klassiert.

Stucki und Bösch in Rücklage

Nicht nach Wunsch verlief der Morgen für Christian Stucki. Der Berner Titelverteidiger kam im 1. und im 3. Gang gegen Daniel Bösch respektive Reto Nötzli nicht über einen Gestellten hinaus. Der Rückstand von Stucki auf das Spitzen-Trio beträgt damit bereits 2,25 Punkte. Die Titelverteidigung ist damit in weite Ferne gerückt.

Noch schlechter erging es Daniel Bösch, dem Hoffnungsträger der Nordostschweizer. Nach dem Gestellten zum Auftakt gegen Stucki musste er im 3. Gang gegen Siegenthaler eine bittere Niederlage hinnehmen.

Frühes Out für Forrer

Für Arnold Forrer war der Wettkampf bereits nach dem 1. Gang zu Ende. Der Schwingerkönig von 2001 zog sich in seinem Auftaktduell mit Matthias Glarner eine Adduktoren-Verletzung zu und musste das Schwingfest noch vor dem 2. Gang aufgeben. Mit Kilian Wenger hatte bereits am Samstag der Schwingerkönig von 2010 verletzt Forfait erklären müssen.