America's Cup: Oracle von Jury bestraft

Wenige Tage vor Beginn des 34. Duells um den America's Cup hat die Internationale Jury dem amerikanischen Cup-Verteidiger des Teams Oracle wegen Material-Manipulation zwei Punkte abgezogen.

Das Team Oracle startet mit einem Handicap zur Titelverteidigung. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bestraft Das Team Oracle startet mit einem Handicap zur Titelverteidigung. Keystone

Nach dieser Strafe muss das Team Oracle in der Best-of-17-Serie gegen den Herausforderer Team New Zealand 11 Wettfahrten gewinnen, um den America's Cup zu verteidigen. Den Neuseeländern genügen hingegen bereits 9 Punkte.

Abzug, Sperren, Busse

3 Mitglieder von Larry Ellisons Equipe, unter ihnen der erste Flügeltrimmer, wurden gesperrt. Weitere erhielten Verwarnungen. Zudem wird das US-Team für schuldig befunden, dem Ansehen der ältesten Segelregatta der Welt geschadet zu haben. Dafür ist eine Busse von 250'000 Dollar fällig.

Coutts: «Empörend und beispiellos»

Das US-Team hatte laut Urteil mindestens einen Katamaran während der America's-Cup-Weltserie 2012 durch zusätzliches Gewicht manipuliert. Die Strafe sei «empörend und beispiellos», sagte der frühere Alinghi-Skipper und heutige Oracle-Sportdirektor Russell Coutts. «Aber es ist, wie es ist. Nun müssen wir eben 11 statt 9 Rennen gewinnen.»