Das Duell der Hightech-Jachten

Ab Samstagnacht duellieren sich vor San Francisco Titelverteidiger Oracle und das Team New Zealand beim America's Cup um die älteste Sporttrophäe der Welt. Gesegelt wird mit Hightech-Katamaranen, welche mit über 80 km/h über das Wasser fliegen.

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Bildlegende: «Fliegende» Boote Die Katamarane beim America's Cup sind Hightech-Yachten am Limit. Reuters

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Der Rennmodus

Um den America's Cup wird in einer Best-of-17-Serie gesegelt. Oracle tritt mit dem Handicap von 2 Minuspunkten an. Das bedeutet, dass der Titelverteidiger 11 Regatten gewinnen muss, während Herausforderer New Zealand schon 9 Punkte zum Sieg reichen.

Team New Zealand steigt vor San Francisco mit einem 2:0-Vorsprung ins Rennen gegen Oracle. Der Titelverteidiger wurde von der Jury für Bootsmanipulationen im Vorfeld bestraft.

Material-Schlacht am Limit

Die Neuseeländer qualifizierten sich via Louis Vuitton Cup für das Duell. Dabei zeigte sich, dass angesichts der fortgeschrittenen Technologie, die bei den Booten derzeit zur Anwendung kommt, die Taktik auf dem Wasser eine untergeordnete Rolle spielt. Team New Zealand segelte vorne weg. Entsprechend dürfte auch am Samstag die erste Regatta Aufschluss darüber geben, wer am Ende vorne liegt.

Die Katamarane sind 22 m lang, ihre Segel ragen 40 m über das Wasser. Die Hightech-Boote erreichen Geschwindigkeiten von über 80 km/h und fliegen über das Meer. Im letzten Jahr gab es zwei schwere Unfälle, bei einem starb der britische Olympiasieger und Weltmeister Andrew Simpson.

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Segeln – Trauerspiel America’s Cup: Pleiten, Farcen, Todesfälle

7:00 min, aus sportlounge vom 2.9.2013