Ammann als Aussenseiter bei Einsiedeln-Jubiläum

Am Samstag findet in Einsiedeln zum 10. Mal der Sommer-GP statt. Für Simon Ammann liegt der Fokus beim Heimspringen weniger auf der Klassierung als vielmehr auf der letzten Sprungphase.

Simon Ammann läuft mit den Ski auf der Schulter in Richtung Schanze. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Fokussiert Simon Ammann will in Einsiedeln den nächsten Schritt machen. Keystone

Ammann vergibt mit seiner Parallellandung nach wie vor wertvolle Punkte. Am vergangenen Wochenende bei seinem Saisoneinstieg in Hinterzarten (De) kosteten ihn die Punktabzüge eine Top-10-Klassierung. Am Freitag in Courchevel verpasste er aus demselben Grund gar den Einzug in den Final-Durchgang.

Der vierfache Olympiasieger stellt derzeit seine Landung um. Statt wie bis anhin mit dem linken landet er neu mit dem rechten Fuss vorne. Diese Anpassung wird Ammann auch in Einsiedeln vorantreiben. Deshalb steht für ihn eine Spitzenklassierung beim Heimspringen nicht an oberster Stelle. Gleichwohl strebt der 34-Jährige am Samstag einen Top-15-Platz an.

Deschwanden auf der Suche

Gregor Deschwanden tüftelt derweil momentan an der Anfahrtsposition. «Eigentlich gehört das zum Einfacheren. Aber bei mir sieht momentan jeder Sprung wieder anders aus. Ich bin mehr der Suchende als der Findende», beschrieb der Luzerner seine Situation. Erwischt der Horwer in Einsiedeln einen guten Tag, ist ihm dennoch ein Top-10-Platz zuzutrauen.

Neben Ammann und Deschwanden werden am Samstag mit Pascal Kälin, Luca Egloff, Andreas Schuler und Tobias Birchler vier weitere Schweizer vom Balken abstossen.

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Simon Ammann über seine neue Landung

4:36 min, aus sportpanorama vom 9.8.2015

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgenbulletin, 15.08.15