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Skispringen Ammann: «Niederlagen sorgen für nötige Konsequenz»

Nach zwei schwierigen Saisons hat Simon Ammann diesen Winter zum Erfolg zurückgefunden. Die guten Auftritte des 32-Jährigen bei der Vierschanzentournee stimmen im Hinblick auf die Olympischen Spiele optimistisch. In der «sportlounge» sprach er über seine Form und den Fahrplan für Sotschi.

Legende: Video Skispringen: Simon Ammann und Martin Künzle im Gespräch abspielen. Laufzeit 18:16 Minuten.
Aus sportlounge vom 06.01.2014.

Die Enttäuschung nach dem verpassten Triumph bei der Vierschanzentournee war bei Ammann gross. Beim abschliessenden Springen in Bischofshofen blieb er unter seinen eigenen Erwartungen und musste schliesslich den starken Österreichern Thomas Diethart und Thomas Morgenstern den Vortritt lassen.

Mit dem Erfolg gerechnet

Mit seinen Leistungen bei der Tournee hat Ammann dennoch viele überrascht. Für ihn selbst kamen die guten Resultate jedoch nicht unerwartet: «In diesem Winter lief es von Anfang an gut. Einzig in Engelberg gab es einen Rückschlag. Bis zur Tournee konnte ich mich dann aber noch einmal weiterentwickeln und war dann im richtigen Moment bereit.»

Wie bereit Ammann war, zeigte er mit dem Sieg in Oberstdorf eindrücklich. 33 Tage vor den Olympischen Spielen in Sotschi stimmt die Form beim vierfachen Olympiasieger. Dies ist das Ergebnis harter Arbeit und genauer Planung.

Gezielter Formaufbau

«Wir haben bereits vor drei Jahren mit der Vorbereitung für Sotschi angefangen und exakt darauf abgezielt, dass ich zum richtigen Zeitpunkt in Topform bin.» So sei der Fokus 2011 klar auf dem Krafttraining gelegen, im Sommer 2013 konzentrierte man sich dann stärker auf die Koordination, die Schnelligkeit und das allgemeine Körpergefühl.

Ammann: «Entscheidend, dass System funktioniert»

Dieser gezielte Aufbau trägt nun Früchte. «Wenn das Gesamtpaket stimmt, gibt das einem sofort Leichtigkeit und ein gutes Gefühl beim Sprung.» Um diesen Zustand aufrecht zu erhalten, müsse man während der ganzen Saison fortlaufend arbeiten. Nicht zuletzt deshalb zieht Ammann auch aus der Vierschanzentournee positive Schlüsse: «Es braucht diese Niederlagen. Das sorgt wieder für die nötige Konsequenz.»

Klare Zielsetzung

Mit dieser Konsequenz will sich Ammann in den nächsten Wochen den letzten Schliff holen, um bei Olympia einmal mehr für Furore zu sorgen. Über die Erwartungen, die er in Russland an sich selber hat, macht der doppelte Doppel-Olympiasieger kein Geheimnis: «Das Ziel ist klar. Ich muss mich einfach darum kümmern, dass es möglich wird.»

2 Kommentare

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  • Kommentar von Marcello, Wädenswil
    Schade, Simi, aber nun zeigs den Oesis in Sotschi. Uebrigens war im Tagi vom 6.1. ein sehr guter Vergleich mit Klassierungen vor & nach B'hofen seit 2003/04, d.h. Simi war in diesen 10 Jahren nur 4x gleich klassiert und 6x hat er Ränge verloren und jetzt sind es 7x. Er hat in 11 Jahren in B'hofen NIE Ränge gut gemacht. Es war also fast vorauszusehen, dass es nicht reicht - sozusagen ein "B'hofen-Fluch".
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    1. Antwort von Borko Rado, Belgrade-Basel
      Simi, ja ist schade, aber du bist 4 fache olimpia sieger, und jede beneide dich. ich hoffe auf nächste jahr vierschanze turnia zu gewinnen. Dein fan aus serbien, gruss SIMIIIIIIIII!!!!!
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