Podladtchikov: Mit Skateboard und Trampolin zur Olympia-Medaille?

Eine Olympia-Medaille fehlt im Palmarès von Iouri Podladtchikov. Intensiver denn je bereitet sich der Halfpipe-Crack darum auf den Winter vor - mit Trampolin, Rollbrett und Personal-Coach.

Podladtchikov mit dem Skateboard in seiner Trainings-Pipe. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hoch hinaus Podladtchikov mit dem Skateboard in seiner Trainings-Pipe. EQ Images

Winzige 0,4 Punkte hatten Iouri Podladtchikov vor knapp vier Jahren in Vancouver zum olympischen Edelmetall gefehlt. Das soll nicht mehr geschehen. Um den Traum von der Medaille in Sotschi zu verwirklichen scheut der 25-Jährige keinen Aufwand und geht neue Wege.

Der Dreifach-Salto ist geplant

In einer alten Lagerhalle in der Nähe von Zürich befindet sich Podladtchikovs Trainingszentrum. Darin: ein 3 x 5 Meter grosses Trampolin und eine Halfpipe, in welcher der Snowboard-Crack mit dem Skateboard trainiert. «Das vertikale Gefühl, das man beim Sprung mit dem Rollbrett hat, ist ziemlich ähnlich wie jenes mit dem Snowboard im Schnee», erklärt Podladtchikov.

Die Ausmasse des Trampolins sind den immer anspruchsvolleren Sprüngen geschuldet, mit welchen die Spitzenfahrer das Niveau Winter für Winter steigern. «Heute geht es nicht mehr darum, einen zweifachen Salto einzuüben, sondern den dreifachen 'Triple Cork'», meint Podladtchikov. Das Trampolin sei das ideale Gerät, um sich an diese Figur heranzutasten. In diesem Winter werde man den Triple Cork aber noch nicht zu sehen bekommen, glaubt Podladtchikov.

Fit wie noch nie will er sein

Ein Personal-Coach soll Podladtchikov dabei unterstützen, auch körperlich im Februar in Bestform zu sein. «So intensiv habe ich mich noch nie mit meinem Gewicht, der Ernährung und Fitness beschäftigt», erklärt er. Man merkt: Wenn es um den Erfolg geht, plant auch ein stets um ein lockeres Image bemühter Spitzen-Snowboarder alles bis ins Detail.