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Triathlon Ryf und der stetige «Dialog zwischen gut und schlecht»

Der dritte Ironman-Sieg in Hawaii in Folge – und das mit einer Machtdemonstration. Bei Daniela Ryf müsste «Friede, Freude, Eierkuchen» herrschen. Doch die Solothurnerin bleibt auch in der Stunde des Triumphes selbstkritisch.

  • 1. Ryf auf dem Velo: «Ich kam nicht weg, hatte keinen Druck.»

    «Es ist unglaublich schön einen Sieg zu feiern, bei dem nicht alles so einfach ging! Das war der härteste Sieg, den ich je hatte. Aber auch einer der süssesten. Es war kein einfacher Tag. Vor dem Start ging es mir nicht so gut. Ich habe versucht mich zu motivieren: Alles oder nichts.»

  • 2. Wie wichtig war die psychische Komponente?

    «Der mentale Faktor war definitiv ausschlaggebend. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Erst dachte ich, ich hätte Fieber. Es war ein stetiger Dialog zwischen gut und schlecht. Ich bin absolut ans Limit gekommen. Das macht mich umso stolzer.»

  • 3. Wieso fühlte sich die Siegerin nicht gut?

    «Ich hatte schon morgens Hitzewallungen, war nervös, hatte wenig Energie. Ich nahm deshalb 1000 Kalorien mehr zu mir als üblich. Irgendwann kam diese Energie dann plötzlich im Körper an.»

  • 4. Ryf über die Bedeutung ihrer grossen Erfahrung

    «Gewisse Situationen kann man so besser meistern. Da ich in den letzten Jahren öfters schwierigere Momente im Marathon hatte, wusste ich, worauf speziell zu achten ist.»

  • 5. Mutter Ryf: «Auf dem Velo habe ich sie schon besser gesehen»

    Daniela Ryfs Mutter fieberte vor Ort mit. Es sei sehr heiss gewesen. Und zunächst habe sie denn Rennverlauf abwarten müssen. Denn: «Auf dem Velo habe ich sie schon besser gesehen.» Erleichterung stellte sich erst auf der Laufstrecke ein, wo sie die Führung ihrer Tochter aus nächster Nähe verfolgen konnte. «Ich freue mich enorm. Mein Dank geht an das Team und den Coach.»

Sendebezug: Livestream srf.ch/sport, 14.10.2017, 18:25 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Kurt Schrag  (Hüo)
    Heute hat man so ziemlich in jder Nachrichtensendung von Radio DRS gehört, dass Roger Federer zum soundosovielten Mal ein Finalspiel gegen Rafa gewonnen habe. Vom Erfolg von Manuela Ryf kein Wort. Nebst im Körper getzielt angefutterten Reserven nehmen Ironman-Teilnhemer noch ca 38 Megajoule an Nahrung zu sich. Der Energieaufwand von Federer dürfte auch in einem langen Fünfsatzspiel nur Bruchteile davon betragen. Die leistung von Manuela Ryf ist wesentlich höher einzuschätzen. Bravo Manuela!!!!!
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