Vor der WM: Trainerstaff leistet sich Lapsus

Die Schweizer Männer-Nationalmannschaft muss ohne ihren Assistenztrainer an die WM nach Lettland reisen. Luan Misini ist seinen Reisevorbereitungen nicht nachgekommen.

Luan Misini steht an der Bande. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Luan Misini Keine Dokumente, also auch keine WM. EQ Images

Vor 2 Jahren sind die Schweizer Unihockeyaner an der WM leer ausgegangen. Das soll ihnen am Samstag im lettischen Riga beginnenden Turnier nicht erneut passieren. Entsprechend seriös ist die Vorbereitung angegangen worden.

«  Wir erwarten höchste Professionalität. Entsprechend enttäuscht sind wir über diese Nachlässigkeit. »

Remo Manser
Auswahlchef

Trotzdem ist einem Verantwortlichen im Endspurt ein peinlicher Lapsus unterlaufen. Luan Misini, einer von zwei Assistenztrainern und aktueller GC-Meistercoach, hat es verpasst, sich rechtzeitig um einen gültigen Personalausweis zu kümmern, der die Einreise ins Gastgeberland ermöglicht.

Die knallharte Konsequenz: Misini bleibt zu Hause! «Wir erwarten von unserem Staff höchste Professionalität, genauso wie von unseren Spielern. Entsprechend enttäuscht sind wir über diese Nachlässigkeit», kritisiert Remo Manser, Auswahlchef bei Swiss Unihockey.

Zum Zweierteam geschrumpft

Zum weiteren Vorgehen wird der Verband später kommunizieren «Derzeit gilt unsere volle Konzentration der WM und der Mannschaft», so Manser. Nebst Cheftrainer David Jansson steht in Riga nun nur noch Esa Jussila an die Bande.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 1.12.2016, 17:00 Uhr