Luganos 2. Anlauf auf der europäischen Bühne

Luganos Volleyballer starten am Mittwoch zuhause gegen Roeselare (Be) als krasse Aussenseiter in die Champions-League-Saison. Trotz starken Gegnern und finanziellem Aderlass hofft der amtierende Schweizer Meister auf einen Exploit.

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Bildlegende: «Geschlossene Mannschaftsleistung» Lugano versucht den schwierigen Umständen als Team zu trotzen. EQ Images/Archiv

Die zweite Champions-League-Teilnahme dürfte für Lugano nicht einfacher werden als die erste. Nach dem frühen Ausscheiden im vergangenen Jahr hat sich die Situation in der aktuellen Saison zusätzlich verschärft. Die «Dragons» mussten ihr Budget halbieren, sämtliche ausländischen Leistungsträger haben den Klub verlassen, unter ihnen der überragende brasilianische Angreifer Felipe Bandero.

Gegen drei Landesmeister

Auch auf dem Feld wird es happig: In der Gruppe A stehen den Tessinern die Landesmeister aus Belgien (Roeselare), Italien (Piacenza) und Rumänien (Constanta) gegenüber.

Dennoch zeigt sich Sportdirektor Marcel Rechsteiner vor dem Auftakt gegen Roeselare hoffnungsvoll: «Unser primäres Ziel ist es, als Team aufzutreten. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung liegt vielleicht eine Überraschung drin.»