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Wintersport Wintersport: Björgen in eigener Liga, Von Siebenthal solide

Die Norwegerin Marit Björgen läuft die Konkurrenz in Oslo über 30 km in Grund und Boden, Nathalie Von Siebenthal wird gute Zwölfte. Bei der Snowboard-WM stürzen beide Schweizer im Boardercross.

Legende: Video Björgen kommt unter dem Jubel der Einheimischen an abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus sportlive vom 12.03.2017.
  • Nathalie Von Siebenthal verpasst eine Top-10-Klassierung knapp
  • Die Schweizer Snowboarder stürzen beide
  • Schweizer Biathlon-Duo gibt gute Ausgangslage aus der Hand

Langlauf: Björgen gewinnt überlegen

Mit über zwei Minuten Vorsprung lief Marit Björgen über 30 km in Oslo solo ins Ziel und feierte vor Heimpublikum ihren 80. Weltcupsieg in der Einzel-Konkurrenz. Hinter der Norwegerin komplettieren mit Krista Parmakoski und Kerttu Niskanen zwei Finninen das Podest.

Nathalie Von Siebenthal zeigte eine ansprechende Leistung und konnte sich lange in der ersten Verfolgergruppe halten. Den angestrebten Top-10-Platz verpasste die 23-Jährige dann auf den letzten Metern und klassierte sich im 12. Rang.

Skispringen: Ammann im Mittelfeld

Nichts Neues bei Simon Ammann: Beim Weltcup von der Grossschanze am Holmenkollen landete der vierfache Olympiasieger mit Sprüngen auf 121 und 122 m auf dem 17. Platz. Killian Peier (37./112 m) und Gregor Deschwanden 38./112,5 m) verpassten den Finaldurchgang um gut zwei Meter.

Nichts Neues auch an der Spitze: Doppel-Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich setzte sich mit Sprüngen auf 130 und 132 m vor dem zweifachen WM-Zweiten Andreas Wellinger aus Deutschland durch und übernahm vom Polen Kamil Stoch (nur 22.) auch die Führung im Gesamt-Weltcup.

Biathlon: Gasparin und Finello knacken Top 10

Das Schweizer Duo Aita Gasparin und Jeremy Finello läuft bei der Einzel-Mixed-Staffel auf den 9. Rang.

Gasparin, mit 23 Jahren die Jüngste der Gasparin-Schwestern, zeigte eine starke Leistung und übergab auf dem 5. Platz – nur 18 Sekunden hinter der Spitze – ein zweites Mal an Jeremy Finello. Dieser brauchte jedoch sowohl liegend als auch stehend zwei Nachlader und büsste so noch vier Ränge ein.

Die Schweizer verloren 1:12 Minute auf das siegreiche österreichische Duo Lisa Theresa Hauser/Simon Eder.

In der am Nachmittag ausgetragenen Mixedstaffel kam das Schweizer Team mit Selina Gasparin, Lena Häcki, Benjamin Weger und Serafin Wiestner nur auf Platz 11. Der Sieg ging an Frankreich.

Snowboard: Vaultier ist Weltmeister, Schweizer im Pech

An der Snowboard-WM in der spanischen Sierra Nevada hat sich Pierre Vaultier den Titel im Boardercross geholt und verwies Lokalmatador Lucas Eguibar und den Australier Alex Pullin auf die Plätze.

Für die beiden Schweizer am Start bedeutete der Achtelfinal bereits Endstation. Tim Watter stürzte nach Fehlstart und veritabler Aufholjagd auf den letzten Metern unglücklich, blieb aber unverletzt.

Schlechter traf es seinen Landsmann Kalle Koblet, der nach einem Sturz mit Verdacht auf eine Hirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Bei den Frauen wurde Lindsey Jacobellis ihrer Favoritenrolle gerecht und holte sich ihren 5. WM-Titel. Hinter der Amerikanerin reihten sich die Französin Chloe Trespeuch und Michela Moioli aus Italien ein.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.03.17, 12:30 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Die Biathleten hatten wieder mal einer ihren peinlichen Auftritte. Nicht mal das Minimal Ziel erreicht in der Stärksten Besetzung, wo doch die Gegnerschaft mehrheitlich mit der 2 Garnitur antrat. Einfach nur Beschämend. Sehr geehrte Kommentatoren, ja Finello zeigt meistens in der Staffel die besten Leistungen, doch dann ist die Schweiz schon Hoffnungslos zurück. Doch in den letzten Staffeln hat er als sie an der Spitze mitliefen stets am Schiessstand im Stehend schiessen versagt, auch Heute.
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  • Kommentar von Matthias Bürgin (mabue)
    Die Leistung von Natalie von Siebental geht in Ordnung. Aber der Kommentar der Live-Übertragung macht Kopfschmerzen: immer wieder reden die kommentierenden Damen von s'Natalie. Mag sein, dass dass dies in deren Umgangssprache üblich ist, aber beim SRF darf so eine Versachlichung m.E. einfach nicht vorkommen.
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