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Schumachers Rekord wackelt Hamilton: Auf den Spuren des Unerreichbaren

Lewis Hamilton sieht sich auch als fünffacher Formel-1-Weltmeister noch nicht im Zenit seines Schaffens.

Legende: Video So kam Hamilton zum WM-Titel abspielen. Laufzeit 02:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.10.2018.

«Meine beste Saison.» Das hatten wir doch schon. Bereits vor zwölf Monaten hatte Lewis Hamilton von seinem besten Jahr in der Formel 1 gesprochen, so tat er es auch am Sonntag. Das übliche Geschwafel halt, könnte man meinen. Doch der Eindruck täuscht.

Ich denke, da kommt noch mehr.
Autor: Toto WolffTeamchef von Mercedes

«Still I rise» - «Ich steigere mich immer noch». Die Tätowierung auf seinem Rücken hat der Brite nicht zufällig gewählt. 5 WM-Titel hat er gewonnen, steigt in ein erlauchtes Triumvirat auf. Er liegt nun gleichauf mit Juan Manuel Fangio und nur noch zwei Erfolge hinter Rekordchampion Michael Schumacher.

Und diese lange für unerreichbar gehaltene Marke von Schumacher scheint nun plötzlich nicht mehr so unerreichbar. So ist sich Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach dem neuerlichen Triumph sicher: «Ich denke, da kommt noch mehr.»

Noch Jahre Zeit

Hamilton selber besinnt sich auf seine Jugend: «Ich fahre noch immer mit demselben Feuer wie damals, als ich 8 Jahre alt war. Ich werde noch einige Jahre weitermachen, mal schauen, wie weit es reicht.» Um dann dem Übervater dieses Sports zu huldigen: «Michael wird für mich immer der Grösste bleiben.»

Sein im Juli unterzeichneter neuer Vertrag hat für die nächsten zwei Jahre Gültigkeit. Eine Verlängerung ist mehr als denkbar. Mindestens zwei Jahre Zeit also, das Limit weiter auszuloten. Mindestens zwei Chancen auf eine neuerlich beste Saison. Und dann: Wer weiss?

Legende: Video Hamilton holt den Titel, Verstappen siegt abspielen. Laufzeit 02:29 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.10.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.10.18, 19:30 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von martin schmid (martin schmid)
    Klar ist Ham ein superfahrer.Aber sind wir doch ehrlich.Er sitzt seit jahren im besten Auto. Wie wir wissen macht das Auto heute 90% aus.Der Fahrer hat leider nur noch sehr begrenzten Einfluss.Schlagzeilen wie Ham sei nun der Grösste nach Schumi..Es müsste heissen, der Mercedes 2013- 2018 ist das beste Auto seit Ferrari 2000-...das sind leider keine Mann gegen Mann Meisterschaften, sondern klar Autofirmen gegen Autofirmen, Komandostämme gegen Komandostämme.Fahrer sind angestelle Marionetten..
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    1. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      3 Jahre lang war Mercedes ganz klar überlegen. 2017 war Ferrari indes bereits auf Augenhöhe und 2018 war Ferrari über weite Strecken gar schneller als "Silber". Ganz klar, dass man ein siegfähiges Auto braucht und nur dann die Chance hat um den WM-Titel mitfahren zu können, doch der Fahrer macht vielfach die entscheidenden Prozente aus. Wenn nur "Marionetten" am Steuer wären, wäre die WM anders ausgegangen...
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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (Federer_IST_Gott)
    Also wenn Vettel und Hamilton auf nächste Saison zurücktreten würden, könnte die F1 wohl ‚zumachen‘... sonst gibts ja nix...
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  • Kommentar von Danny Kinda (Kinda)
    Die SF und Vettel müssen sich auch dieses Jahr an die eigene Nase fassen. Obwohl sie eigentlich hätten wissen müssen das man nach der ersten Hälfte nicht nachlassen und fahrlässig werden darf, haben sie es trotzdem getan. Der Untergang fing IMO in Silverstone an. Nach dem Sieg Vettels freute sich dieser schelmisch über den Boxenfunk das man sie jetzt Zuhause geschlagen hätte. Schlechtes Karma. Mercedes gewann dann postwendend in Monza und als Sergio Marchionne starb, war der Ofen ganz aus.
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