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Motorrad Lüthi in Valencia vor Aegerter - Aegerter bleibt WM-Fünfter

Dominique Aegerter sicherte sich im letzten Moto2-GP der Saison in Valencia mit dem 10. Platz den inoffiziellen Titel als bester Schweizer Motorradfahrer. Tom Lüthi wurde 7., Randy Krummenacher fuhr bei seinem Comeback auf Rang 21.

Tom Lüthis Aufholjagd in den letzten Rennen (3 Podestplätze) reichte nicht, um Dominique Aegerter als besten Schweizer in diesjährigen Moto2-Wertung zu verdrängen. Lüthi klassierte sich zwar mit dem 7. Schlussrang drei Plätze besser als Aegerter, in der WM-Gesamtwertung blieb er aber 2 Punkte hinter seinem Landsmann.

Zuvor hatte Lüthi den von einer Schulterverletzung handicapierten Aegerter im Direktduell auf der Piste überholt. Um die 5 Zähler Rückstand im Klassement wettzumachen, hätte der Emmentaler aber noch bis auf Platz 5 vorstossen müssen.

Lüthi nach Podestplätzen vor Aegerter

Doch Lüthi hat gute Gründe, sich darob nicht allzu viele Gedanken zu machen. Der 27-jährige Emmentaler verpasste wegen einer komplizierten Armverletzung, die er im Februar erlitten hatte, die ersten zwei Saisonrennen. Aegerter holte so einen Maximalvorsprung von 42 Punkten auf Lüthi heraus. Nimmt man die Anzahl Podestplätze zur Hand, ist Lüthi klar vorne, der sich heuer gleich sechsmal in den Top 3 klassierte (Aegerter nur einmal).

Weltmeister Espargaro stürzt, Terol siegt

Der vorzeitige Weltmeister Pol Espargaro stürzte 20 Runden vor Schluss, nahm aber das Rennen wieder auf und beendete es als 29. Den Sieg sicherte sich der Spanier Nicolas Terol, der sich in der WM-Wertung knapp hinter Lüthi und Aegerter einreiht. Dahinter machte Jordi Torres den spanischen Doppelsieg perfekt, der Franzose Johann Zarco wurde Dritter.

Randy Krummenacher fuhr bei seinem Comeback zum letzten Rennen der Saison auf den 21. Rang und beendet die Saison als 19. des WM-Schlussklassements.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Tobias Senn, Herisau
    Sowohl Lüthi, als auch Aegerter sind klasse Motorradfahrer. Aber eigentlich hat wenn schon Lüthi den inoffiziellen Titel als besten Schweizer Töfffahrer verdient, da er anfangs Saison einige Rennen verpasste, wo er sicherlich in den Punkten gewesen wäre. Hätte er also diese Rennen bestreiten können, läge er jetzt im Punkteklassement klar vor Aegerter...
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