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Motorrad Trainingsbestzeit: Lüthi lanciert Aufholjagd

Trotz eines glimpflich verlaufenen Sturzes kurz vor Trainingsende kann Tom Lüthi mit dem Auftakt zum Grand Prix von Japan zufrieden sein. Dem Berner gelang am ersten Tag in Motegi die Bestzeit.

Legende: Video «Lüthi stürzt und macht sich schmutzig» abspielen. Laufzeit 1:32 Minuten.
Vom 13.10.2017.

Vorjahressieger Tom Lüthi war im Regen klar stärker als sein Titelkonkurrent Franco Morbidelli, der in der WM-Wertung bei 4 noch ausstehenden Saisonrennen mit 21 Punkten Vorsprung in Führung liegt.

Morbidelli weit zurück

Morbidelli, 8-facher Saisonsieger aus Italien, war bei den schwierigen Bedingungen am Freitag als 5. fast eine Sekunde langsamer unterwegs als Lüthi. Dieser blieb im Tagesklassement um knapp 2 Zehntel vor dem Spanier Alex Marquez. Der drittklassierte Portugiese Miguel Oliveira büsste bereits über eine halbe Sekunde ein. Dominique Aegerter schaffte es als 9. auch in die Top 10.

Lüthis Hoffnung auf Wiederholung

Aus eigener Kraft kann Lüthi nicht mehr Weltmeister werden. Ein Rennsieg bringt 25 Punkte, Rang 2 deren 20. Doch an die finalen Destinationen hat der Emmentaler gute Erinnerungen: In Japan und Australien ist er Vorjahressieger, in Valencia schlug ihn einzig Johann Zarco. Einzig in Malaysia, wo er 2016 auf Rang 6 landete, hat er Aufholbedarf.

Sendehinweis

Das Moto2-Rennen in Motegi zeigen wir Ihnen am Sonntag ab 5:05 Uhr live auf SRF zwei und in der Sportapp. Um 6:55 Uhr folgt an selber Stelle die MotoGP-Klasse.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Hr Gustavs, die - in der Schweiz zum Glück nicht existierenden - Rennstrecken, wären tatsächlich kein Lärmproblem. Das Problem ist, dass dieses - zugegeben anspruchsvolle aber nicht minder nutz- und sinnlose im Kreis Herumdonnern - viele animiert, es nachzuahmen. Spätestens dann,wenn aber immer mehr Lärmfreaks rücksichtslos in der Stadt, auf dem Land und über alle Pässe hinweg, mutwillig und gesetzeswidrig (leider nie geahndet) herumlärmen, wird es zu einem Problem, dem man nicht ausweichen kann
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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Vielleicht versucht es Herr Lüthi auch mal mit richtigem Sport, d.h. sich aus eigener Kraft statt mit Motoren fortzubewegen. Er würde damit etwas für seine Gesundheit tun, statt diese zu gefährden und dabei erst noch mutwillig bestialischen Lärm zu generieren, was ja leider auf unseren Strassen immer mehr infantile Nachahmer produziert :-(
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    1. Antwort von C. Gustavs (C.Gustavs)
      Herr Dupont, hinter Töff-Rennfahren steckt deutlich mehr Sport, als man denkt. Wenn sie der lärm stört, müssen sie hat nicht gerade neben einer Rennstrecke wohnen, die es ja, soweit ich weiss, in der Schweiz gar nicht gibt. Und Leute, die gerne Laute Autos/Töffs haben gibt es auch, wenn Tom Lüthi nicht fahren würde.
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    2. Antwort von Michael Landmesser (Michael L)
      Guten Tag Herr Dupont. Ihr Kommentar entbehrt jeglicher Sachkenntnis! Sie scheinen wohl nicht zu wissen, dass Profi-Motorradfahrer sehr fitte, sportliche und gesunde Athleten sind! Es braucht viel Ausdauer und Kraft eine solches PS-Monster während mehreren Runden mit Tempi weit über 200 km/h zu lenken! Oder weshalb denken Sie, dass unsere Töffpiloten Lüthi und Aegerter in der Winterpause Kondition und Ausdauer trainieren...?
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    3. Antwort von Urs Dupont (udupont)
      Klar, Herr Landmesser, auch Sie haben vollkommen recht. Für diesen Unsinn braucht es selbstverständlich eine sehr gute Kondition, aber genau bei diesem Herumrasen kriegt man sie eben nicht, tut nichts für die Gesundheit, sondern gefährdet sie auch noch und - infolge der Idolfunktion - auch die Gesundheit anderer, insbesonders diejenige unserer Jugend, die diesen Idolen nacheifert. Den Beweis dafür geben Sie ja gleich selber indem Sie darauf hinweisen, dass diese Leute die Kondition anders holen
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    4. Antwort von C. Gustavs (C.Gustavs)
      Meine Güte, der Mann darf doch wohl noch sein Hobby ausleben. Und was genau ist so schlimm daran, wenn Junge gerne Motorrad fahren? Das sie ihre Gesundheit gefährden, ist doch das Problem der Fahrer, nicht ihres. Und eben, oft passiert ja dann gar nichts bei den "gefährlichen" Freizeitbeschäftigungen, wie das Beispiel Schumacher zeigt. Jahrelang F1 gefahren, kaum hat er aufgehört, hat er sich beim Skifahren (Sport!!!) schrecklich verletzt. Lasst den Mann doch seine Passion leben. Hopp Lüthi!
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    5. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Dupont, reicht es nicht das Ihre Unzufriedenheit in der Rubrik News kund geben, muss es auch hier sein. Ich würde mich wundern, aber auch freuen wenn sie mal was Positives schreiben würden.
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    6. Antwort von Urs Dupont (udupont)
      Herr Röthenmund, was hat Zufriedenheit bzw Unzufriedenheit damit zu tun, dass man nicht Fan vom sinnlos im Kreis herumdonnern ist, bzw. es nicht goutiert, wenn Lärmfreaks flächendeckend über's ganze Land mutwilllig bestialischen Lärm generieren? Ich denke, eher diese Leute haben ein Zufriedenheitsproblem, wenn sie sich nicht von A nach B bewegen können, ohne einen Lärmgenerator einzuschalten bzw. "Sport" mit Hilfe von Motorenkraft betreiben müssen.
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