Robert Kubica: Testen und Hoffen

Robert Kubica wird nach seinem erfolgreichen Test im Juni erneut für Renault ins Cockpit sitzen. Dabei wollen der Pole und das Team herausfinden, ob trotz seines Handicaps ein Comeback in der Formel 1 möglich ist.

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Bildlegende: Kehrt er in der Formel-1-Zirkus zurück? Robert Kubica 2017. Imago

Anfang Juni hat sich Robert Kubica einen Traum erfüllt. Erstmals seit seinem schweren Unfall vor 6 Jahren sass der 32-Jährige wieder in einem Formel-1-Boliden, Renault ermöglichte ihm einen privaten Test in Valencia.

Schneller als Renaults Testfahrer

Dabei war Kubica in einem 2012er-Modell offenbar schneller als Renault-Testfahrer Sergej Sirotkin. «Es ist ein gutes Gefühl. Ich hatte nicht erwartet, so schnell wieder so gut unterwegs zu sein», sagte er dazu gegenüber Sky Sports.

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Bildlegende: An der Rallye-WM Robert Kubica 2015. Getty Images

Nun soll der ehemalige Sauber-Fahrer erneut für Renault testen, ein Termin wurde aber nicht bekanntgegeben. Es steht gar eine Rückkehr als Testfahrer in der Formel 1 im Raum – doch der Weg ist selbstredend weit.

Der Unfall 2011 als Gaststarter bei einer Rallye in Italien hatte die Formel-1-Karriere des hochtalentierten Polen jäh beendet. Die Beweglichkeit seines rechten Arms ist bis heute eingeschränkt. Ab Ende 2013 nahm Kubica in leicht umgebauten Autos an der Rallye-WM teil.