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Frost in Pyeongchang «Die Kälte ging bis in die Knochen»

Am Olympia-Austragungsort ist es bitterkalt. Die Biathletinnen kämpfen im Training mit den tiefen Temperaturen.

Legende: Video Die Biathletinnen kämpfen mit der Kälte abspielen. Laufzeit 2:11 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.02.2018.

Trotz Sonnenschein herrschen in Pyeongchang frostige Temperaturen: Das Thermometer zeigt bis zu minus 10 Grad Celsius.

Dazu kommt noch der eisige Wind. Der Sprecher des IOC hat wenig Bedenken bezüglich der Kälte: «Es geht um Wintersport, da ist es immer kalt. Wir raten jedem Athleten, entsprechende Massnahmen zu treffen und sich warm anzuziehen.»

Für die Sportler ist die Eiseskälte eine Herausforderung. Die Biathletin Irene Cadurisch erklärt, wie man trotz Frost die Präzision bewahren kann: «In unserem Sport ist der Abzugfinger sehr wichtig. Ich schaue daher, dass ich vor den Rennen schon Kuhnagel habe, damit die Finger gut durchblutet werden.»

Auch die Arme vor dem Schiessstand zu schwingen helfe, weil damit das Blut in die Finger fliesse, zeigt die 26-Jährige auf.

Wie sich die Biathletinnen in Südkorea mit der Kälte herumschlagen, erfahren Sie im Video-Beitrag.

2 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf (RenéR)
    Was der IOC Sprecher bezüglich Kälte & wenig Bedenken nicht explizit erwähnt, im Biathlon gilt ein Grenzwert von minus 20 Grad. Ab dieser Kälte-Temperatur wird bzw. dürfen im Biathlon keine Rennen stattfinden. Von Bedeutung ist auch (Cadurisch erwähnt es knapp), alle Biathlon-Rennen an Olympia 2018 werden abends (Ortszeit) ausgetragen.
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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Ich staune wieder mal. Im Mittel ist in Pyöngyang im Janaur Februar so -10 Grad angesagt - im Mittel wohlverstanden. Ergo sind Temperaturen von -15% jederzeit möglich. Dass Swiss Olympics mit gewissen Kleidungsstücken dem nicht nachgekommen ist - kann als organisatorisches Versagen abgetan werden. Bei solchen Temperaturen sind die Lappen und Eskimos grosses Vorbild. So "Kanadische Mukluks" sollen ganz warm sein.
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